Oderbruch

von Michael Dahm
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Armes Land, so tief versteckt.
menschenleer und still,
hast jenen Sinn mir aufgedeckt,
der Ruhe finden will.

Sinnend steht die Zeit am Fleck,
hängt an schiefen Häusern fest,
altes Fachwerk biegt sich weg,
ist vom Anbeginn der Rest.

Vogelschwärme bilden Ketten,
ziehen lärmend durch das Blau,
Oderland in Deinem Bette ,
schwimmt der Schwan mit seiner Frau.

Oderbruch, prägst die Gemüter,
jener die zu Haus hier sind,
rar sind Arbeit und auch Güter,
spärlich weht der Oderwind …

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