atme kaum

von marie mehrfeld
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dicht an dicht
unerkannt
eingezwängt
farben fahl
keine sterne
deine hand
hält mich nicht

schultern schwer
leise lange
reihen bilden

gehe stumm
schritt um schritt
sehne mich
hoch die berge
tief ins tal

deine stimme
ferner schall
keiner spricht
tränen rinnen
stilles flennen
stummes klagen
blindes rennen

haltlos stürzen
in die tiefe
ohne spott
fäuste klemmen
zwischen zähnen

weiter ziehen
fremde heimat
lieb dich nicht

dunkler traum
suche gott
atme kaum
sinne beben

augen offen
tag hat licht
junges leben
klare sicht
neues hoffen

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Kommentare

01. Okt 2017

Die Worte fließen dunkel weiter
und werden erst am Ende heiter …

LG und Dank - Marie

01. Okt 2017

Trotzdem tröstlich
diese Sicht
nicht ohne
Hoffnung
wesentlich!

LG Yvonne

02. Okt 2017

In einem Zug hast du geschafft
Hoffnung zu lesen... aus ihr wird Kraft.

Liebe Grüße
Soléa

02. Okt 2017

Danke, Soléa, Kraft kann man brauchen,
besonders bei trübem Wetter wie heute.

Liebe Grüße - Marie