Weihnachten allein

von Angélique Duvier
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Ich halte es nicht in meinem Zimmer aus,
allein, ohne dich!
Ich gehe hinaus in die dunkle, kalte Nacht.
Schneeflocken schweben glitzernd herab
und hüllen mich beinahe ein.
Ich denke an dich, schaue hinauf zu den Sternen
und frage mich, wo magst du wohl sein?
Wohin ist deine Seele gegangen?
Bist du in den tanzenden Schneeflocken?
In dem raschelnden Laub?
Bist du einer der Sterne?
Oder bist du in der Luft die ich atme?
Wo du auch sein magst,
ein Teil von dir wohnt in meinem Herzen!
Ich gehe weiter durch menschenleere Straßen
und schaue zu den Fenstern hinauf.
Ich versuche den Anblick glücklicher Menschen zu erhaschen,
in ihren warmen Stuben,
wie sie mit strahlenden Augen die Kerzen
an ihrem Weihnachtsbaum anzünden,
dabei denke ich an unsere gemeinsame Zeit
und ich gehe zurück in mein leeres Zimmer.
In meinem Herzen trage ich dich mit hinein.

Copyright© Angélique Duvier, Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!

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Text und Rezitation:Angélique Duvier,Klavier und Komposition:Vladyslav Sendecki

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Kommentare

01. Dez 2016

Das ist verdammt hart, aber nach so einem Weihnachtsfest bist Du ein ganzes Stück stärker.
Liebe Grüße, Susanna

01. Dez 2016

Sehr melancholisch und berührend, dennoch tröstlich und wunderschön. Ein gelungenes Werk als Text und Film.
LG Monika

02. Dez 2016

Greifbar gewordene Sehnsucht ...
Ich freu mich auf dein Buch!