Salām - der Friede

von Jürgen Wagner
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Salām, der große Gruß des Friedens
sei jedem Menschen hier beschieden

Ob schwarz, ob weiß, ob frommer Christ
ob Muslim, Hindu, Atheist

Salām, der große Gruß des Friedens
er förd're Gastfreundschaft und Liebe

er wecke Offenheit und Akzeptanz
er stärke Freundlichkeit und Toleranz

Salām - der Friede, hingegeben
an Schicksalhaftes, an das Leben

So kämen wir sehr gut voran
die Menschheit hätte einen Plan

2016 - Den Frieden, den man als Gruß dem Menschen zuspricht, dem man begegnet, gibt es nicht nur in der islamischen Welt (as-salāmu alaikum: ‚der Frieden auf euch!, Friede sei mit dir/euch!‘), sondern auch im Judentum (Schalom!), im Christentum als Friedensgruß beim Abendmahl. Aber auch in asiatischen Traditionen wie z.B. dem Yoga wird der dreimalige Friede 'Om Shanti, shanti, shanti' rezitiert.

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Musik: JW
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Kommentare

19. Nov 2016

Ein wichtiges Gedicht! Die Japaner sagen zu Frieden Heiwa, die Koreaner Pyong'hwa, die Norweger Fred, die Kurden Hasîtî, die Russen Mír … Frieden scheint für alle Völker der Welt eins der wichtigsten Worte zu sein. Wie gut.
Liebe Grüße marie

19. Nov 2016

Danke Dir! Frieden ist wohl einer der größten Wünsche der Menschen weltweit. Wir werden ihn aktiv gestalten und wahren müssen, denke ich. Von alleine ergibt er sich auf Dauer nicht. LG! Jürgen

19. Nov 2016

Das Problem scheint zu sein, dass sich zwar jeder Frieden "für die Welt" und in erster Linie für sich selber und seine Lieben WÜNSCHT - aber anderen unreflektiert auch in kleinen Dingen mit Unfrieden begegnet. Und wenn "im Kleinen" der Frieden nicht da ist, woher soll er dann "im Großen" kommen?

20. Nov 2016

Ich sehe das auch als den gangbarsten Weg an, s e l b s t friedvoll zu werden mit sich und in sich und in seinem Umfeld. Das hat immer seine Wirkung. Schwierig wird das, wenn Auseinandersetzungen geführt werden müssen. Ich denke, wir sind da auch als Schreiber gefordert, bei schlimmen und schwierigen Dinge uns nicht hinreißen zu lassen, unsere Worte so zu wählen, dass sie die Sache ansprechen und das Gute immer auch benennen und aufzeigen. Auszugrenzen und zu verurteilen ist immer leichter als das Wahrheitsmoment zu finden und zu integrieren. Danke Euch! LG! Jürgen