BERlin - BABEL oder die Mär vom BER

von Monika Jarju
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Der Turmbau dauerte ewig & drei Tage.
Und Gott sprach am vierten Tag:
Es werde ein Flughafen.
Und Gott machte zwei Dinge:
Ein Rollfeld & eine Abflughalle.
Für den Brandschutz setzte Gott Techniker ein.
Sie walteten Tag & Nacht,
schieden Gewinn nicht von Gier.
Und Gott sah, dass nichts gut wurde –
und falls der Fluchhafen noch nicht fertig ist
dann bauen sie noch immer.

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Kommentare

03. Jun 2018

Je höher der Schuldenberg, umso fleißiger
die Profitmacher, und werden sie enttarnt,
folgt der nächste Geschäftsschwarm...

LG. Waldeck

03. Jun 2018

Bahnhöfe und Flughäfen
Schildbürgers Leben. . .
Ewige Baustellen
Darin versickern Vermögen
Gleich Tropfen im Sand

LG Yvonne

03. Jun 2018

Die bauen sicherlich noch ins nächste Jahrtausend, fragt sich nur, ob die Menschheit dann noch einen Flughafen braucht. Hauptsache das Geld verschwindet im Nirvana und die beteiligten Firmen verschwinden abgesichert in der Insolvenz und die, die daran ordentlich verdient haben, haben sich bereits ein Plätzchen auf einem anderen Planeten reserviert, falls unsere Erde doch mal so ganz unerwartet ihren Geist aufgeben sollte.
Liebe Abend-Grüße
Sabrina

04. Jun 2018

Was wird Gott sich jetzt sagen?
"Alles muss man selber machen."

Liebe Grüße, Susanna

04. Jun 2018

"fragt sich nur, ob die Menschheit dann noch einen Flughafen braucht“ sehr wahrscheinlich nicht, es wird von der Stelle aus, sich weggebeamt …

Schon traurig, was der Staat sich doch alles auf unsere Kosten erlauben darf und kann, liebe Monika.

Liebe Grüße
Soléa

05. Jun 2018

Über Susannas Kommentar musste ich lachen, bei dem Chaos hat Gott längst die Fliege gemacht. Und wenn erst die Flugtaxis in die Luft gehen, wir auch noch den Himmel überfüllen, Soléa, nicht auszudenken! Bis dahin viele Grüße an Euch, Monika