Dauerregen

von Johanna Blau
Mitglied

Wildes Leben in meinem Kopf
Bestien laden ein Ich zu sein
Wählen zwischen Lachen und Pein
Wenn ich an ihre Türen klopf

Rot und schwarz und grau
Blau dazu gemischt
Ich springe in die Regengischt
Dame, Biest, ganz Frau

Das Lachen und das Weinen
Das Hoffen und das Fürchten
Kann nur vor Anderen flüchten
Und auch nur mit meinen Beinen

Ihr Reden hallt in meinem Schädel
Als wäre er hohl, mein Ohr ein Mikrofon
Ich wünsche mir Regen, ganz monoton
Leg um meinen Gedankenhebel

Wünsche werden Rauch wie Nebel
Worte sind mit mir so oft allein
Da draußen im Gossip Rampenschein
Hab dafür kein angeborenes Faible

Das dann in Reime verwandeln
Die Welt da draußen denken wie sie ist
Wenn wieder eine vor mir wird geküsst
Bin ich dabei ganz neu mit dir zu handeln

JB-06-2017

Rezitation:

Rezitation: Johanna Blau
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Kommentare

04. Jun 2017

" ...Worte sind mit mir so oft allein...",
drum stehen sie jetzt hier notiert,
hab' sie in meinem Kopf notiert.
Diese Einsamkeit muss weichen,
gar viele treffen sich im Gleichen.
So hoffe ich und denke,
viele Texte in Freude,
bitte uns schenke !!!
LiterarIsch wertvoll und
gern gelesen.
LG Volker

04. Jun 2017

Danke für deine Zeilen Volker, ja "gar viele treffen sich im Gleichen." Liebe Grüße, Johanna

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