Nachtlied

Bild von Alf Glocker
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Nacht, das ist ein Weg sich zu verlieren.
Nacht, das ist bei dir sein und träumen.
Nacht ist was zum Ausprobieren –
sich zu ergeben … aufzubäumen!

Nacht, um frech umherzuirren,
Nacht kann schöne Fantasien weben.
Nacht, mit hellen Faltern schwirren –
die sich selbst das Ja-Wort geben!

Nacht, das heißt auch Ängste schüren.
Nacht ist keinen Ausweg wissen.
Nacht bedeutet, nicht zu frieren –
denn in der Nacht, da will man küssen!

Nacht darf uns zum Spiel verführen.
Nacht, das ist die andere Erde.
Nacht ist: ewig was zu spüren –
damit der Tag ein neuer werde!

Nacht kann uns ein Bündel schnüren:
„Nacht“, weil Feuer in uns brennt,
Nacht soll uns zu Geistern küren –
die niemand voreinander trennt!

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Kommentare

04. Sep 2017

Graue Katzen nicht allein -
Auch Dein Gedicht gelang sehr fein!

LG Axel