Der leuchtende Tod

von Alf Glocker
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Die Bäume blühen in Gelb und Rot,
die Blätter sterben den leuchtenden Tod,
die Sonne steht tief und die Winde sind kühl –
ich sehne mich nicht mehr nach Eis am Stiel!

Die Zeit ist so beeindruckend groß,
sie legt ihre Hände jetzt sacht in den Schoß,
die Schatten steigen vom Himmel herab –
wir bringen uns noch einmal auf Trab!

Noch einmal entstehen die Träume so bunt,
vor dem letzten, dem alljährlichen Schwund,
der Stunden vereist und uns mit sich nimmt –
in ein Land, in dem das Kerzenlicht glimmt.

Dann sind wir still und erwarten das Neue,
stehen bezaubert vor der nächtlichen Bläue,
die uns in den Mantel Betrachtungen steckt –
bis wieder ein Frühling die Lüste erweckt.

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