Nach der Ernte

von Lothar Peppel
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Dicht hat man das Gelb geballt
überm Kahlen krächzen Krähen
Gold und Kupfer tropft im Wald
wo Bäume zwischen Weben stehen.

Wiesen singen letzte Lieder
die Nacht wächst über sich hinaus
aller Duft wird grau im Flieder
man stapelt Holz vorm Armenhaus.

Das Lachen zwingt man unter Mützen
Wind zwingt Haare ins Gesicht
aus tiefem Trüben fallen Pfützen
wo die Kastanienschale bricht.

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