Die Gegenwart

von marie mehrfeld
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Ihrer Flüchtigkeit zum Trotz
beschenkt sie deine Zukunft
mit Erinnerung

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Kommentare

Detmar Roberts
05. Jan 2018

… interessanter Dreiteiler, Marie, Philosophie pur, erst beim dritten Mal Lesen habe ich es verstanden – DIE GEGENWART zerrinnt uns unter den Fingern, doch in der Zukunft werden wir das soeben Erlebte oder Teile davon als Vergangenheit, als Erinnerung, wieder finden … und die (von uns eingefärbte) Erinnerung können wir dann wieder aufrufen, so lange unser Geist noch arbeitet.
Grüße - D.R.

05. Jan 2018

Im Grund geht es um Zeit, wir rennen gegen sie an, versuchen, sie voraus zu sagen, anzuhalten oder abzukürzen ... es gelingt uns nicht. Und um Erinnerung, das ist auch ein viel zu weites Feld für mich, sie ist unzuverlässig, nicht objektiv, wie wir alle wissen, ändert sich auch nach Jahren noch. Danke, dass du dich darauf eingelassen hast. Das müssen wir so in der Schwebe halten, weil wir keine Antwort finden.
LG in den späten Abend - Marie

05. Jan 2018

Wie wollen wir denn in die Zukunft
gehen, wenn wir nicht Vergangenheit
und Gegenwart erinnern bzw. leben ?
Das ist die Ordnung der Dinge, die wir
tun können, tief innen, in uns.
Ich für meinen Teil möchte meine
Zeit ausdeuten !
Danke für diesen wertvollen Dreizeiler,
der mich ins Nachdenken geleitet hat.
LG Volker

05. Jan 2018

An dem riesigen Thema ZEIT haben sich Philosophen schon immer vergeblich versucht. Deshalb ist es viel zu groß für mich. Das habe ich aber erst festgestellt, nachdem ich den Satz eher spontan und naiv hingeschrieben habe. Heraklit sagte vor sehr langer Zeit, man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, weil sich alles ständig verändert. Der Fluss, in den wir gestern gestiegen sind, ist heute nicht mehr derselbe, genau wie auch wir heute andere sind als wir gestern waren. Das leuchtet mir ein, obwohl ich es nicht ganz verstehe. Jetzt höre ich damit auf, sonst kann ich nicht einschlafen. Danke für deine Zuschrift, Volker.

06. Jan 2018

Liebe Marie, manche Gedanken sind ein Fass ohne Boden, man kommt mit ihnen nicht zum Ende... Zeit/en sind zum Erinnern und zum Ausmalen, dazwischen - Leben.

Herzliche Grüße aus einem regnerischen Frankreich
Soléa

06. Jan 2018

Bei euch regnet es auch - wie schade, liebe Soléa,
und ja, du hast recht, mit Fässern ohne Böden
sollte man sich besser nicht befassen ...

Herzliche Grüße - Marie