Zeiten der Einsamkeit

Bild von maruschka
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kennst du den stumm drängenden Dämmerungstraum
vom farblosen Nichts in den Zeiten der Einsamkeit, das
sich Sehnen nach Zärtlichsein, nach Feuer unter der Haut,

zerfließend im jungen Morgenlicht, das dich verbrennen,
aufschrecken will aus der Lethargie der zu langen Tage,
steht er nachts vor meinem Fenster und legt die Hand

an die nebelkühle Scheibe, so lege ich meine auf seine,
und wir lächeln uns an, selig, küssen uns durch das Glas;
wir fühlen uns, ungetrennt; sprachlos träumend tanzen wir

den letzten Tanz der Liebe, schwebend auf bloßen Zehen;
angstfrei sterben möchte ich in einem friedlichen Land
mit sanfter Sonne über unendlichem blassblauem Meer

Interne Verweise

Kommentare

08. Aug 2020

Fliegen, weit, in fremde Welten -
in der and’re Regeln gelten …

LG zurück - Marie

05. Aug 2020

Ein Mensch fühlt gleich sich wie verwandelt,
sobald man menschlich ihn behandelt. (Eugen Roth)
Leider nicht von mir, liebe Marie !
HG Olaf

08. Aug 2020

Nicht von Dir, aber ein weiser Spruch, danke dafür,
ich versuche, ihn auf mein Gedicht zu beziehen …

HG Marie

08. Aug 2020

Danke, Angelika; ja, wir leben in einer verunsichernden Zeit, man sieht das Licht am Ende des Tunnels noch nicht …

LG Marie