Sehnsucht ✓ Sehnsuchtsgedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Lisi Schuur
von Soléa P.
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 183 Texten in dieser Kategorie
von Sigrid Hartmann

Blaue Blume in der Nacht
Hast du vor der Tür gewacht
Warst in dunklen Stunden da
Warst mir in den Träumen nah

Hast die Tage mir erhellt
Hast von deiner Welt erzählt
Tränen haben dich berührt
Hast mich in…

von Lisi Schuur

Dass ich so oft dich denken muss
weil mich die Sehnsucht übertreibt
hab dich in Regen eingehüllt
mit Bambus dich vertauscht

dort wo der Garten anders spricht
weil Azaleen sich erzählen
da findet sich genügend…

Rezitation:
Lisi Schuur 12/2016
von Soléa P.

Zum Weinen ist mir, warum auch immer
weiß nicht den Grund... sitz`alleine im Zimmer
dort ist es dämmernd, alles grau
wie ein Herbsttag dem das letzte Licht ward geraubt.

Es fehlt an Farben an frohen Tönen
die Geist…

von Soléa P.

Der Himmel voll mit Sternen steht
leuchten zusammen um die Wette
einer davon anderen Weg einschlägt
als ob er was besseres jetzt zu tun hätte.

Durchs Firmament rast er auf die Erde zu
verfolgt vom Schweif auf…

von Monika Laakes

übermorgen
sterbe ich
und morgen
ebenfalls,
denk ich an gestern,
so hab’ ich für heute
den tod hinter mir,
so viele tode
wie tage,
wo mit schlaf
sterben beginnt.

so lebe ich…

von Michael Dahm

Meine Liebe erlischt nicht,
unter Asche schwelt die Glut,
manchmal fackelt sie heimlich,
sie tut mir nicht gut.

Ein ersticktes Feuer,
das doch brennen will,
glüht noch ungeheuer
und ist niemals…

von * noé *

Es waren nur vier,
aber es waren die besten,
meine Jahre auf dem Smaragd
im mediterranen Meer.

Eine weit offene Tür,
meinem Herzen am nächsten,
hab ich mir gesagt,
dass ich dort glücklich wär.

Ich…

von Magnus Gosdek

Auf meiner Seele Meeresgrund,
zwischen Schiffswracks und Korallen,
in Neptuns tiefstem Wasserschlund,
der Wellen Klänge mir noch hallen.

Unter deines Schiffes Rumpf,
der Strömung Wirbel lustvoll baden
treiben…

von Michael Dahm

Fast verschüttet war ein Ding,
an dem das Allerhöchste hing,
es ist verknotet und verschlissen,
an einem Ende abgerissen.

Ich seh' es nicht, ich kann es spüren,
das ferne Ende fast berühren,
ich hofft',…

von Soléa P.

Verschlafen steht der Wald und still
klamme Luft ist schwer und kalt
zertrampelte Pfade von Mensch und Wild
ein unangenehmes Frösteln die Seele krallt.

Nebelschwaden steigen gespenstig auf
Wolken schweben vor dem…

von Johanna Blau

Zukunftsmusik ist alles was ich höre.
Da ein Band aus alten Liedern,
Das ich beim Besingen zerstöre.
Und alles wach in meinem Traum.
Er traut sich selbst kaum.
Flüchtet mit weichen Gliedern.

Die Hoffnung lässt…

Rezitation:
Johanna Blau
von Michael Dahm

Du wartest schon seit Ewigkeiten,
Wie ein Fels im Strom der Zeit,
Du bist im Bund mit den Gezeiten,
Deine Blicke schweifen weit.

Ein Gefühl macht Dich unsterblich,
Das vor Äonen Dich besiegt.
Es war für…

von Michael Dahm

Still im Dunkel, blass Gesicht,
weißer als das Mondenlicht,
ohne Körper, sphärisch fein,
schwebt es über Grab-Gebein.

Und es trägt der Mondenschein,
ganz allein die Seelenpein,
eines Wesens vag' hervor,

von Michael Dahm

Einsam wächst ein Bäumelein
aus des Herzens Träumelein,
wächst seit Jahr und Tagen,
möchte Wurzeln schlagen.

Einstens wuchs ein Bäumelein
hinein in dieses Träumelein,
wollt' sich nicht mehr plagen,…

von J.W. Waldeck

Küsse sind Geisterstrahlen
auf dem Schnee der Haut
rote Schmetterlinge

auch wenn der Schnee schmilzt
bleibt ein trauriges Lachen
(durstiger als je zuvor)

die zerknautschte Decke
um deine Brüste scheint…

von Sigrid Hartmann

Abendgruß –
Ein silbrig Gewölbe
An die Scholle zur Nacht

Ohne Sternenglanz
Erschrickt gar mein Lieb
Vor meinem Schatten

Goldene Fäden
Durchziehen den Morgen
Und sein jubelndes Herz

Im…

von Mara Krovecs

Weich und über
den Hortensien
sang ein Schmetterling

nur einmal – er umflatterte
die Blüte - flog davon
diese gläserne Zerbrechlichkeit
mitnehmend den Duft - das Licht
seine Liebe

Ich hörte ihn…

von Johanna Blau

Geborgte Stille in meinem Herzen.
Ein Blick, der im Raum steht wie ein Wasserstrahl.
Wenn ich mich falte vor Qual.
Fiktive Schmerzen.

Eine Hand im All,
Unerreichbar weit.
Nichts zu seiner Zeit.

Rezitation:
Johanna Blau
von Michael Dahm

Es steht der Mond am Himmel still,
Wehmut im Gesicht,
als ob er mir was sagen will,
stumm – mit seinem Licht.

Seit Anbeginn ist er verdammt,
zu sehen der Sehnsucht Leid,
zu sehen, wie manch Herz…

von J.W. Waldeck

wo die Sterne aufblitzen
könnten sie ein Herz umrahmen

wo Nebelquellen sitzen
Galaxien sich umarmen

ein Tropfen Urzeit
fällt schwer in die Ewigkeit

breitet sich aus
mit gigantisch schwarzen Wellen…

von Willi Grigor

Ich warte am Feuer, während die Stunden vergehen
und wandernde Sterne am Nachthimmel ziehn.
Ich wart´ auf ein Mädchen, fast kann ich es sehen -
die Liebste, die Liebste mit Augen, die blühn.

Ich sah sie als wandernde Eis-…

von Willi Grigor

Wind, lass mich die Lieder hören
von deinen Reisen um die Welt.
Lass mich des Meeres Düfte spüren
und das, was dort dein Herz befällt,
wenn zwischen Himmel und dem Land
du friedvoll mit den Wolken fliehst,
und…

von Michael Dahm

Regen fällt durch hohe Blätter,
duldsam steht der Eichenwald,
am Weg gestapelt rohe Bretter,
belaubet kräuseln Pfützen kalt.

Vöglein baden ihr Gefieder,
in der Spiegelwelt des Seins
und sie singen leis're…

von * noé *

Oh Mann! Mit DIR mach ich was mit!!
Du bist mein Herzensfavorit.
Bist du auch meilenweit entfernt,
hast du mich dennoch angetörnt.

Ich will Heimat für mein Gefühl,
- bei dir wohl eher instabil? -
Die "Duselei…

von J.W. Waldeck

es waren nicht die weißen Wimpern
verschneiter Silbertannen
die diamantene Tränen
im Gestichel der Sonnenstrahlen
unter Qualen aushauchten

es war ein verborgenes Sehnen
welches im Funkeln jener Engelaugen…

von Michael Dahm

Der Himmel stützt' auf Eichen sich,
grün, blaue Harmonie,
der Sommer schon dem Herbste wich,
und mit ihm ging auch sie.

Die Liebe hüllt' in Schweigen sich,
als eine Sehnsucht schrie,
der Herbstwind durch…

von Johanna Blau

Vorbeifahrende Züge,
Seh ich zur Genüge.
Aufspringen kann ich nicht,
Warten ist Pflicht.

Bist du vergeben?
Will endlich Schätze heben.
Dir sagen, du bist schön,
Will in die Tiefe gehen.

Dann kommt…

Rezitation:
Johanna Blau
von Yvonne Zoll

… spazieren wir Hand in Hand
Willst du mir Käsekuchen
Backen mit Quark, Ei und Schmand
Wirst du mich sicher suchen

… fahr ich weiter über Land
Sehe geborsten Bienen
Auf der Scheibe wie im Sand
Wärst du…

von Annelie Kelch

Was bin ich doch für ein Narr ...
einer, der sich bislang niemals wirklich
in einen anderen Menschen verliebt hat.
Ich glaube fast, ich bin der einzige
Mann auf dieser Welt, der immer
nur in Gedanken liebte.

von Marcel Strömer

Über Kopf und Steine
still die Luft wie Schnee
flüstert mir die Eine
dass ich mit ihr geh

Unter mir die Scholle
treibend lautlos still
schwerer wie mein Atem
dieser Lust zuviel

Wo die alten…

von Michael Dahm

Der Meeresbrandung gleich,
umtosend, ein Herz aus Stein,
urgewaltig, wild und stark,
sehnend, als würd's nie anders sein.

Dem Sonnenstrahle gleich,
wärmend, sanft berührend,
liebend, der Brandung Stein,…

von marie mehrfeld

sieh die keilförmige Formation
rufender Kraniche am wolkigen Morgenhimmel,

Künder und Mahner sind sie zugleich,
Vögel des Glücks und der Weisheit,

woher kommen sie, wohin ziehen sie,

die Magie ihres vollkommenen…

von Michael Dahm

Freiheit atmet Sonntagmorgen
die am Montag schon verborgen
jener der von Freiheit schreibt
doch in der Welt gefangen bleibt

Selbst der stolze Flug der Raben
bleibt am Ende nicht erhaben
wenn sie auch noch…

von Monika Laakes

Und wenn ich in die Stille geh‘
und mich darin verlier‘,
so bin ich dort so tief, so ruhig,
so ganz und gar bei mir.

Und wenn ich in der Stille bin
und atme wie das All,
so ist die Schöpfung mir so nah,

von Michael Dahm

Mädchen in der Ferne,
bei Dir wär ich so gerne.
Haare schwarz und Augen grün,
lässt meine Seele Funken sprühn.

Mädchen in der Ferne,
siehst die gleichen Sterne,
wenn wir in den Himmel sehn,

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