Sehnsucht ✓ Sehnsuchtsgedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 201 Texten in dieser Kategorie
von Sigrid Hartmann

Blaue Blume in der Nacht
Hast du vor der Tür gewacht
Warst in dunklen Stunden da
Warst mir in den Träumen nah

Hast die Tage mir erhellt
Hast von deiner Welt erzählt
Tränen haben dich berührt
Hast mich in…

von Lisi Schuur

Dass ich so oft dich denken muss
weil mich die Sehnsucht übertreibt
hab dich in Regen eingehüllt
mit Bambus dich vertauscht

dort wo der Garten anders spricht
weil Azaleen sich erzählen
da findet sich genügend…

Rezitation:
Lisi Schuur 12/2016
von Else Lasker-Schüler

(Dem Heinz Simon in Frankfurt zur Freundschaft)

Die Sterne fliehen schreckensbleich
Vom Himmel meiner Einsamkeit,
Und das schwarze Auge der Mitternacht
Starrt näher und näher.

Ich finde mich nicht wieder
In…

von Soléa P.

Zum Weinen ist mir, warum auch immer
weiß nicht den Grund... sitz`alleine im Zimmer
dort ist es dämmernd, alles grau
wie ein Herbsttag dem das letzte Licht ward geraubt.

Es fehlt an Farben an frohen Tönen
die Geist…

von Soléa P.

Der Himmel voll mit Sternen steht
leuchten zusammen um die Wette
einer davon anderen Weg einschlägt
als ob er was besseres jetzt zu tun hätte.

Durchs Firmament rast er auf die Erde zu
verfolgt vom Schweif auf…

von Monika Laakes

übermorgen
sterbe ich
und morgen
ebenfalls,
denk ich an gestern,
so hab’ ich für heute
den tod hinter mir,
so viele tode
wie tage,
wo mit schlaf
sterben beginnt.

so lebe ich…

von Michael Dahm

Meine Liebe erlischt nicht,
unter Asche schwelt die Glut,
manchmal fackelt sie heimlich,
sie tut mir nicht gut.

Ein ersticktes Feuer,
das doch brennen will,
glüht noch ungeheuer
und ist niemals…

von Johanna Blau

Zukunftsmusik ist alles was ich höre.
Da ein Band aus alten Liedern,
Das ich beim Besingen zerstöre.
Und alles wach in meinem Traum.
Er traut sich selbst kaum.
Flüchtet mit weichen Gliedern.

Die Hoffnung lässt…

Rezitation:
Johanna Blau
von Willi Grigor

Die Lampe ist nun ausgelöscht, die Nacht ist still und klar,
es kommen die Gedanken aus der Zeit, die einmal war,
und milde Sagen fliegen rund wie Streifen durch das Land,
und wunderbar und wehmütig und warm das Herz ist dann.…

von Soléa P.

Verschlafen steht der Wald und still
klamme Luft ist schwer und kalt
zertrampelte Pfade von Mensch und Wild
ein unangenehmes Frösteln die Seele krallt.

Nebelschwaden steigen gespenstig auf
Wolken schweben vor dem…

von Michael Dahm

Einsam wächst ein Bäumelein
aus des Herzens Träumelein,
wächst seit Jahr und Tagen,
möchte Wurzeln schlagen.

Einstens wuchs ein Bäumelein
hinein in dieses Träumelein,
wollt' sich nicht mehr plagen,…

von * noé *

Es waren nur vier,
aber es waren die besten,
meine Jahre auf dem Smaragd
im mediterranen Meer.

Eine weit offene Tür,
meinem Herzen am nächsten,
hab ich mir gesagt,
dass ich dort glücklich wär.

Ich…

von Michael Dahm

Du wartest schon seit Ewigkeiten,
Wie ein Fels im Strom der Zeit,
Du bist im Bund mit den Gezeiten,
Deine Blicke schweifen weit.

Ein Gefühl macht Dich unsterblich,
Das vor Äonen Dich besiegt.
Es war für…

von Michael Dahm

Still im Dunkel, blass Gesicht,
weißer als das Mondenlicht,
ohne Körper, sphärisch fein,
schwebt es über Grab-Gebein.

Und es trägt der Mondenschein,
ganz allein die Seelenpein,
eines Wesens vag' hervor,

von Angélique Duvier

Vor Sehnsucht
löst sich ein
Teil von
mir in Luft auf
und fliegt nach
Hause in mein
Vaterland.

Da das Papier
um zu schreiben
nicht mehr ausreicht,
schrieb ich schon
Briefe an euch…

von Michael Dahm

Fast verschüttet war ein Ding,
an dem das Allerhöchste hing,
es ist verknotet und verschlissen,
an einem Ende abgerissen.

Ich seh' es nicht, ich kann es spüren,
das ferne Ende fast berühren,
ich hofft',…

von Oswald Petersen

Ich wollt ich wäre ein Bücherwurm
Und lebt’ in einem Bücherturm
Und fräße täglich Bücher

Buchstabensuppe von Vergil
Zum Schlecken Bertold Brecht am Stiel
Zum Frühstück gäb’s Faust I und II
Und mittags…

von Magnus Gosdek

Auf meiner Seele Meeresgrund,
zwischen Schiffswracks und Korallen,
in Neptuns tiefstem Wasserschlund,
der Wellen Klänge mir noch hallen.

Unter deines Schiffes Rumpf,
der Strömung Wirbel lustvoll baden
treiben…

von Sigrid Hartmann

Abendgruß –
Ein silbrig Gewölbe
An die Scholle zur Nacht

Ohne Sternenglanz
Erschrickt gar mein Lieb
Vor meinem Schatten

Goldene Fäden
Durchziehen den Morgen
Und sein jubelndes Herz

Im…

von Mara Krovecs

Weich und über
den Hortensien
sang ein Schmetterling

nur einmal – er umflatterte
die Blüte - flog davon
diese gläserne Zerbrechlichkeit
mitnehmend den Duft - das Licht
seine Liebe

Ich hörte ihn…

von J.W. Waldeck

Küsse sind Geisterstrahlen
auf dem Schnee der Haut
rote Schmetterlinge

auch wenn der Schnee schmilzt
bleibt ein trauriges Lachen
(durstiger als je zuvor)

die zerknautschte Decke
um deine Brüste scheint…

von Soléa P.

Jede Rose steht für ein Herz
für jede Liebe strahlt ein Stern
auf einem Stern sehe ich dein Bild
das meine Sehnsucht niemals stillt.

von Joachim Ringelnatz

Ich weiß nicht genau
Warum ich so oft an die bleiche Frau
Mit der weißen Reiherfeder gedenke,
Mich immer in den Gedanken versenke:
Wie könnte es werden, wie würde es sein,
Wäre sie dein. – –
Ich weiß es nicht…

von Michael Dahm

Regen fällt durch hohe Blätter,
duldsam steht der Eichenwald,
am Weg gestapelt rohe Bretter,
belaubet kräuseln Pfützen kalt.

Vöglein baden ihr Gefieder,
in der Spiegelwelt des Seins
und sie singen leis're…

von Joachim Ringelnatz

Mir ist, als bräch aus meinem Herz
Ein Strom durchglühter Lavafluten.
Ach wüßtest du, wie hinter Scherz
So oft die tiefsten Wunden bluten.

Wenn ich mit Lachen von dir schied,
Wie Blütengelb war das zerstäubt

von Else Lasker-Schüler

(Meiner Schwester Marthas Kind)

Der Morgen ist bleich von Traurigkeit,
Es sind so viel junge Blumen gestorben,
Und du, o du bist gestorben,
Und mein Herz klagt eine Sehnsucht weit;

Über die ziellose Flut
Der…

von * noé *

Oh Mann! Mit DIR mach ich was mit!!
Du bist mein Herzensfavorit.
Bist du auch meilenweit entfernt,
hast du mich dennoch angetörnt.

Ich will Heimat für mein Gefühl,
- bei dir wohl eher instabil? -
Die "Duselei…

von J.W. Waldeck

es waren nicht die weißen Wimpern
verschneiter Silbertannen
die diamantene Tränen
im Gestichel der Sonnenstrahlen
unter Qualen aushauchten

es war ein verborgenes Sehnen
welches im Funkeln jener Engelaugen…

von Michael Dahm

Ihre Hütte ist schief
im fernen Ural
und ihre Falten sind tief
nach vieler Jahr Zahl.

Tascha wurde sie einst genannt,
doch lange ist's her,
sie hat nie viel gekannt.

Sie melkt ihre Kühe

von Soléa P.

Wenn am Morgen die Amsel zwitschert
die Sonne früher an Fahrt gewinnt
Mond und Sterne kürzer schlafen
der Frühling endlich beginnt.

Eine laue Brise weht durchs Haar
nichts riecht mehr nach Schnee
vereinzelt…

von Joachim Ringelnatz

Hör ich der Mandoline Klänge
Ist mir’s, als sähe ich eine der süßen,
Netten Grisetten
Freundlich mich grüßen.
Kirschen trägt sie als Ohrgehänge.
Barfuß kommt sie und lacht und lacht,
Schüttelt kindisch die…

von Willi Grigor

Wind, lass mich die Lieder hören
von deinen Reisen um die Welt.
Lass mich des Meeres Düfte spüren
und das, was dort dein Herz befällt,
wenn zwischen Himmel und dem Land
du friedvoll mit den Wolken fliehst,
und…

von Michael Dahm

Es steht der Mond am Himmel still,
Wehmut im Gesicht,
als ob er mir was sagen will,
stumm – mit seinem Licht.

Seit Anbeginn ist er verdammt,
zu sehen der Sehnsucht Leid,
zu sehen, wie manch Herz…

von Johanna Blau

Geborgte Stille in meinem Herzen.
Ein Blick, der im Raum steht wie ein Wasserstrahl.
Wenn ich mich falte vor Qual.
Fiktive Schmerzen.

Eine Hand im All,
Unerreichbar weit.
Nichts zu seiner Zeit.

Rezitation:
Johanna Blau
von J.W. Waldeck

wo die Sterne aufblitzen
könnten sie ein Herz umrahmen

wo Nebelquellen sitzen
Galaxien sich umarmen

ein Tropfen Urzeit
fällt schwer in die Ewigkeit

breitet sich aus
mit gigantisch schwarzen Wellen…

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