Mit weißen Federn und vogelfrei …

von Soléa P.
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Nehmt mich mit in Luft und Himmel –
als Neuling, in die sichere Mitte,
hoch hinauf, flieg mit euch fort –
an einen besonders friedlichen Ort.

Kein einziges Wort möcht ich verlieren,
einfach nur mich konzentrieren,
was es heißt, ein Vogel zu sein,
mit weißen Federn und vogelfrei …

Die Welt, so klein, von oben schauen,
nur auf Instinkt und Können vertrauen.
Der Wind, er lässt mich segeln,
ohne Mühe gleite ich,
erspähe schneebedeckte Hänge,
die Täler dazwischen, erkenne ich nicht,
dichter Dunst versperrt die Sicht –
doch orientiere mich am hell werdenden Licht …

Und fliege Richtung ferner Sonne,
wo laue Luft die Flügel föhnt –
fühle mich verwöhnt
und von den Göttern auserkoren,
die, von daheim aus, ich hatte beschworen.

Lande im unter mir glitzernden See.
Bis zu den Knien im Wasser ich steh.
Meine Oase entspannt betrachte –
höre Flamingos lauthals lachen,
die mich, Außenseiter, willkommen heißen
und ihre Fische mit mir teilen …
bis ich satt und müde bin,
leg mich ins Schilf, zum Schlafen hin.

Freue mich auf den nächsten Morgen,
werd akribisch mich rausputzen,
die erste frische Brise nutzen,
schwinge mich zu den Wölkchen auf –
flieg ganz gemütlich, wieder zurück, nach Haus.

Oh, leider heute ohne Bild :- ( ….

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Interne Verweise

Kommentare

21. Okt 2018

Dann ist es gut, es sollte so sein:
der Vogel ist eh wieder daheim …

Liebe Grüße
Soléa

20. Okt 2018

Ein Vogel sein, im Himmel kreisen,
Du nahmst mich mit auf Deine Reisen
Beglückt kehr ich nach Haus zurück
Erfüllt vom schwebend Vogelglück :)
Denn Deine Zeilen sind wie Zucker,
Dem Herze Balsam, der Seele Futter.

Liebe Grüße,
Ella

21. Okt 2018

… da hast du schön meine Zeilen erweitert, liebe Ella. Danke!

Viele liebe Grüße
Soléa