Jedes Sehnen sucht Ewigkeit

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Und wenn ich in die Stille geh‘
und mich darin verlier‘,
so bin ich dort so tief, so ruhig,
so ganz und gar bei mir.

Und wenn ich in der Stille bin
und atme wie das All,
so ist die Schöpfung mir so nah,
mein inn’res Glück so prall.

Und wenn mich doch die Sehnsucht packt
nach einer and’ren Welt,
so breite ich die Flügel aus
und fliege, fliege weit hinaus.

Betrachte uns’ren Erdenball
er sagt zu mir >bleib hier.<
Die Welt ist gut, die Welt ist bös‘,
ist alles auch in dir.

Entschweben muss ich irgendwann,
doch jetzt werd‘ ich noch leben.
Genieße diese Wunderwelt,
die stets, solang ich leb, mich hält.

Und frag ich mich, warum das Sehnen?
So flüstert der Wind, so raunen die Bäume,
so sprechen die Blumen, so singt die Natur:
Jedes Sehnen sucht die Ewigkeit.

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Interne Verweise

Kommentare

17. Mai 2016

Es ist so schön, es gibt Zuversicht ...

Alles Liebe, Susanna

17. Mai 2016

So gefühlvolle Worte am Morgen. Danke liebe Susanna
Und auch für die Klicks danke, danke, danke Euch allen! Das macht sehr froh.
LG Monika

18. Mai 2016

bevor wir einmal dann entschweben
genießen wir noch unser Leben!

LG Alf

18. Mai 2016

Genau! Dein Kommentar trifft den Kern. Schmunzel. Und einen genussvollen Tag. LG Monika

19. Mai 2016

Wunderschönes Schweb-Gedicht!
Doch den Schluss - den find ich nicht ...?

20. Mai 2016

Ja, das stimmt. Hab wohl bei der Eingabe Fehler gemacht durch falsche Zeichenwahl. Und dann kurzentschlossen das Ende als Titel gewählt. Nun hat es geklappt. Liebe noe´, freu mich sehr über Deinen Kommentar und die Aufmerksamkeit. Ein schöner Morgen! Den wünsch' ich Dir auch.
LG Monika