Die Grille

von Jürgen Wagner
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Ich sitz an einem Sommerabend
an einem Kaltgetränk mich labend,
da streicht im Wiesenreich versteckt
mit Flügeln einer, gut bedeckt,
ein Musikus, der gerne singt,
der zirpt und wirbt und hoch erklingt
Die Kunst ist's, der er sich verschreibt
Ist es nicht Liebe, die uns treibt?

2017 - Die Grillen sind verwandt mit den Laubheuschrecken, die wir öfters mal zu Gesicht bekommen. 'Grillen haben dieselben Antennen und auch die zum Sprung bereiten langen Hinterbeine, sind jedoch dunkel gefärbt. Sie graben sich gerne ein, halten sich in Erdmulden auf und lieben die Wärme. Die Männchen locken die Weibchen an durch das Streichen eines glatten an einen sägezahnartig auslaufenden Flügel, die Weibchen die Männchen durch ihren Duft. Sie sind der Liebe mit vielen Partnern nicht abgeneigt. Das abendliche Zirpen ist vielen Menschen der Inbegriff des Sommers, der Entspannung und Erholung.

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Kommentare

07. Jun 2017

Sonst singt die Grille selbst ihr Lied -
Schön, wenn es so für sie geschieht!

LG Axel