Die verlorene Seele

von Marie Anderst
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Ich sah wie sich seine Lippen bewegten,
doch hörte ich nichts.
Der Wind lies mich frieren,
doch war mir warm.
Der Mond erhellte den dunklen Ort,
die Leere um uns herum erfüllt meine Gedanken,
das Wasser am Flussufer glänzte und das Licht des Mondes ließ ihm warm und lebendig wirken.
begehre ich diese fremde Ansicht der Welt so sehr,
seine Hand berührte die meine,
doch es ist kein Herzschlag zu spüren.
Keine Wärme die die diese Welt erhellt und in sich bewegt.
Höre ich dem Narzissten zu wie er große Wellen schlägt,
die aber nur an ihm selbst abprallen.
So ist diese Welt nicht begehrenswert, denn der Wind lässt ihm frieren.
Ist es nur eine Seele die verloren ging, die in der Leere des Seins nur die Schreie des Verlorenen hört.
So bleibe ich in meinen Gedanken und sehe wie sich seine Lippen bewegen.

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