Mond ✓ Mondgedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene Gedichte über den Mond
von Sophie Albrecht
von Joseph Freiherr von Eichendorff
von Matthias Claudius
neue Gedichte über den Mond
von Michael Dahm
von Ekkehard Walter
von Jan Jendrejewski
die schönsten Gedichte über den Mond
von Michael Dahm
von Joseph Freiherr von Eichendorff
von Karin Steuck
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 40 Texten in dieser Kategorie
von Michael Dahm

Als Mond sich auf den Birnbaum schwang,
und sein Licht Geäst durchdrang,
verzückte mich sein leiser Schein,
auf allem lag das Silber fein.

Ganz anders waren Licht und Schatten,
fielen weich von Zaun und Latten,…

von Joseph Freiherr von Eichendorff

Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt'.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis’ die Wälder,
So…

von Karin Steuck

Er vergisst mich nicht, der Mond,
wie er dort im Himmel wohnt.
Obgleich ich ihn so oft vergesse,
strahlt er wie die stillste Messe.

Malt mir seinen Glanz geheim
mitten in mein Herz hinein.
Singt uns still der…

von Karin Steuck

Die Mondbraut

Der Mond spricht zu mir durch die Haut.
Dann bin ich seine kleine Braut.
Wenn auf mir, dieses große Licht,
werde ich zum Mondgedicht.

Durch meine Augen geht sein Kreis.
Alles wird in mir ganz…

von Matthias Claudius

Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille,

von Eva Klingler

Du lässt mich nicht schlafen
Du bist so hell
Dein Licht hat Worte
doch du sprichst mir zu schnell

Es treibt mich um
Es lässt nicht los
Wo soll das enden
Was machst du bloß

Sag's mir
Nenn…

von Soléa P.

im Zauber der Nacht
schläft der Mond auf stillem See
träumt von den Sternen

von Michael Dahm

Der Silbermond lässt Schatten springen.
hinter Hecken weit und Bäume,
und er will sein Silber zwingen.
in Mauern tief und Zäune.

Er spiegelt sich in schwarzen Scheiben,
hängt am Schornstein wie ein Ball

von Charlotte von Ahlefeld

Lächelndes schönes Gestirn, zu Deiner unendlichen Höhe
Wend' ich den traurigen Blick, und er erheitert sich oft.
So auch erheb' ich zu Ihm die schwermuthsvollen Gedanken,
Und dann scheint mir die Welt nicht mehr ein Kerker zu…

von Monika Laakes

Silbernes Mondlicht
auf nassem Kopfsteinpflaster
leis' die Sehnsucht singt

von Sophie Albrecht

August 1783

Kaum öffnet die Nacht ihre Hallen;
Purpurn weilt noch
Der Abschied des Abends an ihrer Schwelle;
Die Nachtigall
Beginnt ihr Lied noch nicht
Und das Käuzlein lauschet in seiner Höhle.

Was…

von Axel C. Englert

Ein Mond
Gab sich betont
Behämmert:
Eben hat es mir gedämmert -

Meine Sichel scheint gesichert!
Mein HAMMER nicht?! (Wer hat gekichert?!)
JEDES Mal dieselbe Phase!
Als „Blutmond“ packt mich rot Ekstase…

von Sophie Albrecht

Sei mir gegrüßt – du lieber Mond,
Auf deinen Sternenhöhen;
Sag' ihm, der mir im Herzen wohnt,
Wie du mich hier gesehen;
Daß ich bei deinem sanften Blick,
Mit einer heißen Thräne,
Mich nur in seinen Arm zurück,…

von Soléa P.

Guten Abend, lieber Mond
ach, wie lang kenn ich dich schon.

Wanderst um die ganze Welt
stehst täglich wo am Himmelszelt.

Bist vollgestopft mal wie ein Strumpf
oder hängst verhungert rum.

Leuchten tust du…

von Ekkehard Walter

Silbern glänzte nachts des Mondes großes Licht,
der uns wieder einmal zeigte sein volles Gesicht.
Blutrot erschien er sogar manchen in der Dunkelheit,
da eine totale Mondfinsternis sich machte breit.
Vollmond und Sonne…

von Soléa P.

In finsterer Nacht
wenn der Spuk beginnt
lachst du am schönsten

von Soléa P.

Der blaue Himmel ist schon munter
die Sonne hat ihn aufgeweckt
doch sieht es aus nach einem Wunder
gegenüber von ihr steht noch ein Objekt…

Der Mond ist es... noch gar nicht müde
startete eine Welttournee

von Sophie Albrecht

Mai 1781

Blicke nicht so bleich und traurig,
Wie auf eines Lieblings Grab,
Bald ja kommt so süß und schaurig
Deine Freundin, Nacht herab.
Lächelnd blickst aus Sternen-Höhen,
Freundlich du dann zu uns her,…

von Michael Dahm

Es war sonderbar,
die Sonne kämmte ihr goldenes Haar,
eine Strähne davon flog zum Mond,
der fühlte sich dadurch belohnt.

Er nahm das Haar, das gleißte -
von seinem verlor er das meiste -
bedeckte die…

von Michael Dahm

Es sichelt der Mond im Sternenfeld
und silberne Spreu fällt in die Welt,
es wuchsen die Sterne in ruhiger Nacht
und leuchten wie Ähren in goldiger Pracht.

Schon spannt der Gute den Pegasus vor
den großen Wagen am…

von Axel C. Englert

Ein Berg kochte – und zwar vor Wut!
Wär ich Vulkan, dann wär das gut …
Was hat der doofe Brahms gedacht,
Als er sein „Ständchen“ einst gemacht?!

„Der Mond steht über dem Berge“?!
Sind denn wir Berge ZWERGE?!

von Tessa Gibbert

Das Mondkind ist erwacht
es steht fasziniert
vom großen, hellen Mond
ganz still,
versunken in Gedanken

Dem Kind das Gefühl gebend,
als ob er,
der große, helle Mond,
ganz still,
über das…

von * noé *

Im Morgenrot erglüht die Welt,
getaucht ins Licht der Flammenfarben.
Der Mond bleibt noch, leicht angezählt,
versteckt, verblassend, seine Narben,

ein heller Dunst im Himmelblau.
Das Schwarz der Nacht zieht sich…

von Robert K. Staege

Schüchtern verschämt
umhüllt sich Frau Luna
mit zarten Schleiern.
Ihre Schönheit erstrahlt
darin nur noch reizvoller.

Der blaßblaue Abendhimmel
betont das noble Strahlen
ihres aristokratischen Teints.…

von Alf Glocker

Das Glühen des Mondes sieht aus wie ein Feuer,
das zwischen den Wolken geheimnisvoll brennt.
Die Nacht ist heut niemandem so recht geheuer –
als wenn uns vom Jenseits nicht mehr viel trennt.

Die Romantik der Stunde hat…

von Michael Dahm

Am Himmel ist der Teufel los,
der Mond sucht eine Frau,
sein Kummer ist so riesengroß,
er ist vor Trübsal blau.

> Warum steh ich allein hier rum,
ich wär so gern verliebt<,
denkt er und fragt lang…

von Monika Castrovillari Seyer

Wenn Mondlicht verträumt
bunte Gedanken erhellt,
der Tag wird zum Traum.

von Astrid Schulzke

Der volle Mond,
sein Licht scheint hell und klar
und wäre dort nicht dunkler Schatten,
der ihn, für kurze Augenblicke leicht besudelt,
er wäre rein und ohne Makel,
so ohne Makel wie ich dich einst sah.
Nun…

von Terence Horn

Mystisch wird der Herbst,
wenn Worte leise die Sterne berühren
und wir die Nacht zurückfordern.

Der Tag verblast,
die Nacht kehrt heim,
Mondgeflüster.

Der wahrhaftige Dichter,
zu seinen Lesern spricht,…

von Annelie Kelch

Venus lispelt leis:
„Vergiss mein nicht!“

„Was plagen für dumme
Gedanken dich?“,
erkundigt sich kühl
das Mondgesicht.

von Volker C. Jacoby

„Was, Kind, machst du im Mondenschein,
was schwätzest du zum Himmelszelt?“
„Sprech‘, Mutter, mit dem Monde fein,
weil ihm sein Antlitz so gefällt.“

„Ich bitt‘, Kind, davon abzusehn,
bei Nacht im Erdtrabantenlicht…

von Marcus Preto

Wenn Nachts keine Wolke den Himmel trübt. Wenn die Sterne über dem kahlen Baum vor meinem Fenster kalt glänzen. Dann blicke ich hinauf zum Mond und sehe die Oberfläche dieser Welt samten umhüllt von seinem Schein. Auch mich umfasst er, liegt auf…

von Mara Krovecs

Du hast mir Liebe ins Herz
gelegt so leise ihr Flügelschlag
ich spürte wie Sturm ihren Hauch
als du gingst und mit dir
unser Geheimnis
du hast mir Liebe
über die Lippen wie Himbeeren
versprochen war nicht…

von Jürgen Wagner

Das Fest war so laut.
Ich ging in die Nacht
Da stand der Mond
in all seiner Pracht

Auch mir war sein Licht
von ferne beschieden
'Ich grüße Dich, Luna'!
Da sandte sie Frieden

von Robert K. Staege

Nächtlich fließt das Dunkel aus den Birkenwäldern,
durch Moos und Röhricht zieht ein kühler Hauch,
wabernd steigt ein feuchtes Fahlgrau aus den Feldern,
es drängt und schwebt daher wie dichter Rauch.

Dieser Dämmer drückt…

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