Mond ✓ Mondgedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene Gedichte über den Mond
von Charlotte von Ahlefeld
von Sophie Albrecht
neue Gedichte über den Mond
von Soléa P.
von Soléa P.
von Volker C. Jacoby
die schönsten Gedichte über den Mond
von Michael Dahm
von Joseph Freiherr von Eichendorff
von Soléa P.
Beitrag 1 - 34 von insgesamt 34 Texten in dieser Kategorie
von Michael Dahm

Als Mond sich auf den Birnbaum schwang,
und sein Licht Geäst durchdrang,
verzückte mich sein leiser Schein,
auf allem lag das Silber fein.

Ganz anders waren Licht und Schatten,
fielen weich von Zaun und Latten,…

von Joseph Freiherr von Eichendorff

Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt'.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis’ die Wälder,
So…

von Eva Klingler

Du lässt mich nicht schlafen
Du bist so hell
Dein Licht hat Worte
doch du sprichst mir zu schnell

Es treibt mich um
Es lässt nicht los
Wo soll das enden
Was machst du bloß

Sag's mir
Nenn…

von Soléa P.

im Zauber der Nacht
schläft der Mond auf stillem See
träumt von den Sternen

von Karin *

Er vergisst mich nicht, der Mond,
wie er dort im Himmel wohnt.
Obgleich ich ihn so oft vergesse,
strahlt er wie die stillste Messe.

Malt mir seinen Glanz geheim
mitten in mein Herz hinein.
Singt uns still der…

von Michael Dahm

Der Silbermond lässt Schatten springen.
hinter Hecken weit und Bäume,
und er will sein Silber zwingen.
in Mauern tief und Zäune.

Er spiegelt sich in schwarzen Scheiben,
hängt am Schornstein wie ein Ball

von Karin *

Die Mondbraut

Der Mond spricht zu mir durch die Haut.
Dann bin ich seine kleine Braut.
Wenn auf mir, dieses große Licht,
werde ich zum Mondgedicht.

Durch meine Augen geht sein Kreis.
Alles wird in mir ganz…

von Monika Laakes

Silbernes Mondlicht
auf nassem Kopfsteinpflaster
leis' die Sehnsucht singt

von Matthias Claudius

Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille,

von Axel C. Englert

Ein Mond
Gab sich betont
Behämmert:
Eben hat es mir gedämmert -

Meine Sichel scheint gesichert!
Mein HAMMER nicht?! (Wer hat gekichert?!)
JEDES Mal dieselbe Phase!
Als „Blutmond“ packt mich rot Ekstase…

von Soléa P.

Der blaue Himmel ist schon munter
die Sonne hat ihn aufgeweckt
doch sieht es aus nach einem Wunder
gegenüber von ihr steht noch ein Objekt…

Der Mond ist es... noch gar nicht müde
startete eine Welttournee

von Soléa P.

Guten Abend, lieber Mond
ach, wie lang kenn ich dich schon.

Wanderst um die ganze Welt
stehst täglich wo am Himmelszelt.

Bist vollgestopft mal wie ein Strumpf
oder hängst verhungert rum.

Leuchten tust du…

von Soléa P.

In finsterer Nacht
wenn der Spuk beginnt
lachst du am schönsten

von Axel C. Englert

Ein Berg kochte – und zwar vor Wut!
Wär ich Vulkan, dann wär das gut …
Was hat der doofe Brahms gedacht,
Als er sein „Ständchen“ einst gemacht?!

„Der Mond steht über dem Berge“?!
Sind denn wir Berge ZWERGE?!

von Michael Dahm

Es war sonderbar,
die Sonne kämmte ihr goldenes Haar,
eine Strähne davon flog zum Mond,
der fühlte sich dadurch belohnt.

Er nahm das Haar, das gleißte -
von seinem verlor er das meiste -
bedeckte die…

von * noé *

Im Morgenrot erglüht die Welt,
getaucht ins Licht der Flammenfarben.
Der Mond bleibt noch, leicht angezählt,
versteckt, verblassend, seine Narben,

ein heller Dunst im Himmelblau.
Das Schwarz der Nacht zieht sich…

von Alf Glocker

Das Glühen des Mondes sieht aus wie ein Feuer,
das zwischen den Wolken geheimnisvoll brennt.
Die Nacht ist heut niemandem so recht geheuer –
als wenn uns vom Jenseits nicht mehr viel trennt.

Die Romantik der Stunde hat…

von Michael Dahm

Am Himmel ist der Teufel los,
der Mond sucht eine Frau,
sein Kummer ist so riesengroß,
er ist vor Trübsal blau.

> Warum steh ich allein hier rum,
ich wär so gern verliebt<,
denkt er und fragt lang…

von Monika Castrovillari Seyer

Wenn Mondlicht verträumt
bunte Gedanken erhellt,
der Tag wird zum Traum.

von Sophie Albrecht

Mai 1781

Blicke nicht so bleich und traurig,
Wie auf eines Lieblings Grab,
Bald ja kommt so süß und schaurig
Deine Freundin, Nacht herab.
Lächelnd blickst aus Sternen-Höhen,
Freundlich du dann zu uns her,…

von Sophie Albrecht

August 1783

Kaum öffnet die Nacht ihre Hallen;
Purpurn weilt noch
Der Abschied des Abends an ihrer Schwelle;
Die Nachtigall
Beginnt ihr Lied noch nicht
Und das Käuzlein lauschet in seiner Höhle.

Was…

von Annelie Kelch

Venus lispelt leis:
„Vergiss mein nicht!“

„Was plagen für dumme
Gedanken dich?“,
erkundigt sich kühl
das Mondgesicht.

von Volker C. Jacoby

„Was, Kind, machst du im Mondenschein,
was schwätzest du zum Himmelszelt?“
„Sprech‘, Mutter, mit dem Monde fein,
weil ihm sein Antlitz so gefällt.“

„Ich bitt‘, Kind, davon abzusehn,
bei Nacht im Erdtrabantenlicht…

von Marcus Preto

Wenn Nachts keine Wolke den Himmel trübt. Wenn die Sterne über dem kahlen Baum vor meinem Fenster kalt glänzen. Dann blicke ich hinauf zum Mond und sehe die Oberfläche dieser Welt samten umhüllt von seinem Schein. Auch mich umfasst er, liegt auf…

von Mara Krovecs

Du hast mir Liebe ins Herz
gelegt so leise ihr Flügelschlag
ich spürte wie Sturm ihren Hauch
als du gingst und mit dir
unser Geheimnis
du hast mir Liebe
über die Lippen wie Himbeeren
versprochen war nicht…

von Jürgen Wagner

Das Fest war so laut.
Ich ging in die Nacht
Da stand der Mond
in all seiner Pracht

Auch mir war sein Licht
von ferne beschieden
'Ich grüße Dich, Luna'!
Da sandte sie Frieden

von Sophie Albrecht

Sei mir gegrüßt – du lieber Mond,
Auf deinen Sternenhöhen;
Sag' ihm, der mir im Herzen wohnt,
Wie du mich hier gesehen;
Daß ich bei deinem sanften Blick,
Mit einer heißen Thräne,
Mich nur in seinen Arm zurück,…

von Astrid Schulzke

Der volle Mond,
sein Licht scheint hell und klar
und wäre dort nicht dunkler Schatten,
der ihn, für kurze Augenblicke leicht besudelt,
er wäre rein und ohne Makel,
so ohne Makel wie ich dich einst sah.
Nun…

von Terence Horn

Mystisch wird der Herbst,
wenn Worte leise die Sterne berühren
und wir die Nacht zurückfordern.

Der Tag verblast,
die Nacht kehrt heim,
Mondgeflüster.

Der wahrhaftige Dichter,
zu seinen Lesern spricht,…

von Ekkehard Walter

Dort droben überm Sternenzelt
gar fern von unserer kleinen Welt
steht Vater Mond und schaut uns zu
und wünscht uns eine gute Ruh.

von Antje Mayerhöfer

Silbriges Licht.
Goldene Träume.
Tiefe der Seele.
Spiegel der Erde.
Sonne der Nacht.
Und das Ich in Deinen Augen.

© antje mayerhöfer/2014 Alle Rechte bei der Autorin.

von Charlotte von Ahlefeld

Lächelndes schönes Gestirn, zu Deiner unendlichen Höhe
Wend' ich den traurigen Blick, und er erheitert sich oft.
So auch erheb' ich zu Ihm die schwermuthsvollen Gedanken,
Und dann scheint mir die Welt nicht mehr ein Kerker zu…

von Regina Bäcker

Mond der gedachten Lebensschöpfung
empfundene Urschöpfung
eingetaucht in der göttlichen Umarmung
Luna

von Volker C. Jacoby

oder: Nur zu Vergleichszwecken geeignet

Der Mann, der Mond, das Matterhorn
sind meistens hinten nicht wie vorn.
Doch warum will ich hier erreichen,
sie miteinander zu vergleichen?

Ein Mann- und Matterhorn- und Mond…