Du Mond

Bild von maruschka
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Du mit deinem milden Strahlen schleichst dich nachts durchs Fensterglas,
hilfst mir, Schwärze hell zu malen, hebst mich aus dem Tränennass;

komm und taue auf mein Herz, zieh mich in den weiten Raum,
dass ich gleite himmelwärts, lass mich schweben wie im Traum

in unendlich hohe Höhe, dahin, wo die Sterne funkeln,
dass ich aus der Ferne sehe, aus dem tintenblauen Dunkel -

wie das Wunder, mein Planet, so geborgen lautlos schwebt
und erhöre mein Gebet - hilf, dass sie noch lange lebt,

diese Schönheit, unsre Erde; lass uns handeln und umdenken,
auf dass Wandel endlich werde; Mond, vielleicht kannst du es lenken …

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Kommentare

18. Jan 2020

Deiner poetisch - rhythmischen Bitte an den Mond schließe ich mich an, liebe Marie.

Herzliche Sonntagsgrüße
D.R.

18. Jan 2020

Liebe Marie, so dichterisch edel.
Immer wieder überraschst du mich und meine Sinne im besten Sinne.
Lieber Gruß dir!
Uwe

19. Jan 2020

Freue mich über Deine Worte und grüße Dich -
im allerbesten Sinn – herzlich zurück, lieber Uwe!

Marie

19. Jan 2020

Der Mond beherrscht nicht nur die Nacht, Magie hat er und stille Macht, er lässt uns weinen, singen, lässt Wasser weichen, springen …

LG mit Dank zurück an Axel
Marie

18. Jan 2020

Kompliment ! Kurzer Kommentar zu deinem Kommentar: Für Marie
Tod und Hoffnung
Wir gehen auf eine leise Spur,
waren gern Gast im Erdenland.
Woher ? Wohin ? Ich wünsch' mir nur:
Aus Gottes Land - in Gottes Hand.

Nach einem Gedicht von Ludwig Uhland.
HG Olaf

19. Jan 2020

Wunderbarer Kommentar, Olaf; danke, dass Du an Ludwig Uhland erinnerst, dieser hoch gebildete Romantiker – sollte nicht in Vergessenheit geraten …

HG zurück - Marie

19. Jan 2020

Ergreifend! Wie Du es wieder schaffst, mich zu faszinieren. Mich mitzunehmen auf Deinen Höhenflug.
Ja, so bist Du, liebe Marie. Danke.

LG Monika

25. Jan 2020

Danke für die lieben Worte, Monika. Astronauten berichten begeistert von der Schönheit der Erde, aus weiter Ferne betrachtet. Uns alle schmerzt es, dass wir Menschen offensichtlich nicht in der Lage sind, dies zu erkennen und alles dafür zu tun, dass sie uns noch eine Weile erhalten bleibt …

LG zurück - Marie

19. Jan 2020

Eine eindringliche, poetische Bitte an den Mond
und alle Menschen: Umdenken und Handeln lohnt!

LG Thomas