Richtung unendlich

von Soléa P.
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Federn tänzeln durch die Luft,
ein Wesen ist geboren.
Vom Abendhimmel sticht es ab,
erhält strahlende Form und Leben –
war zuvor ein Mensch gewesen.

Was Mächtiges hat ihn zu sich geholt,
Sterne – funkelnd, weisen den Weg.
Auf Wattewölkchen, Posaunenengel,
musizierend – feierlich trompetend –
niemand wird je verloren gehen.

Mit weiten Flügel und kräftigen Schlages
macht der Erdling sich nach Hause.
In Richtung unendlich, weit hinterm Mond,
zielstrebig und ohne Pause.

Je näher er der Herrlichkeit kommt,
umso heller sein Gefieder.
Aus guten Seelen ein Engel wird –
damals, heute und immer wieder.

Quelle: Pixapay, verändert .
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Interne Verweise

Kommentare

09. Aug 2018

Krause als blauer Vuvuzela-Engel - warum nicht?
(Vorsicht - ein enormes Flug-Gewicht!)

LG Axel

12. Aug 2018

Die Krause ist wohl eher ein Bengel –
Schlägt sie doch öfter über die Stränge …

Liebe Grüße
Soléa

09. Aug 2018

Ein Engelein zum Himmel fliegt,
das nichts mehr isst und kaum was wiegt.
Es bläst vergnügt auf der Posaune ...
das macht dem Herrgott gute Laune.
Soléa schrieb uns dies Gedicht,
dem es am Frohsinn nicht gebricht.

Liebe Grüße aus unverändert schwüler Hitze,
Annelie

12. Aug 2018

Ein Menschlein ist zum Engel bestimmt –
Doch, nur wenn er sich auf der Erde gut benimmt …

Viele erfrischende Grüße
Soléa

09. Aug 2018

Es gibt sie nur selten, die lieblichen Engel -
ich fürchte, es überwiegen die Bengel …

liebe Grüße - Marie

12. Aug 2018

Die plumpen Bengel fallen nur eher auf:
Engel, sind diskret, suchen keinen Applaus …

Viele liebe Grüße
Soléa