Waldes Laune

von Michael Dahm
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Lange säumt ich dem Besuche
Meines grünen Freundes Reich
Ich vermisse Tann' und Buche
Und der Nadelwege Weich.

Morgen will ich zu ihm gehen
Zwischen hölzern Häuten dichten
Wenn durch Kronen Winde wehen
Wird sich rasch der Alltag lichten.

Gern hör ich der Zweige Singen
Wenn sie mir von weitem winken
Denn sie bringen's Herz zum Klingen
Möcht' in ihre Arme sinken.

Ich werde durch die Hallen ziehen
Deren Säulen ich bestaune
Und wenn Sorgen durch die Stämme fliehen
Bleibt in mir des Waldes Laune …

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Kommentare

09. Sep 2017

Auch dies Gedicht macht echte Laune:
Als Leser laufe ich - und staune ...

LG Axel