Mir träumte...

von Yvonne Zoll
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Mir träumte du seiest gestorben
Geboren in jener jüngeren weil
Verloren gegebenen Wirklichkeit
des matteren Sehnens im Sehen
Vergangen verlangen zu wähnender
Unendlichkeit

Du wähntest die Triebe getriebener
Lust im Träumen verträumter Wesen
Du Lichtriese der Heiterkeit
Zu unendlich weiterer weißerer
Zeitloser Zeit die Angekommenen
Im Ankommen geborgene Lese

Verwöhnend bedürftig einander
Zu liegen uns schmiegend
entgegen jeglicher fremdelnder
Leere wahr und nur wie außerhalb
Sein in weitester weicherer Weite
tiefsthöchster Innerlichkeit

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Kommentare

11. Dez 2018

Ach, ach und noch einmal ach,
wie muss der Mensch einen Ozean an Glück empfinden, dem ein solches Gedicht gilt -und auch noch von dir

11. Dez 2018

Ach, und wie freut mich auch hier
dein tief empfindender Kommentar!

11. Dez 2018

Auch die müssen - dürfen - manchmal - einfach - sein!

LG Yvonne

11. Dez 2018

"entgegen jeglicher fremdelnder Leere wahr" - scheint mir der Kernsatz Deines Gedcihts zu sein, Yvonne ...

liebe Grüße - Marie

11. Dez 2018

:) ja, so ist's - liebe Grüße zu dir - anbei ein paar Schneeflöckchen aus meinen Bergen...

11. Dez 2018

Tiefsthöchste Innigkeit erleben - nicht nur im Traum:
Das ist das Leben ...
Danke für das sehr gute Gedicht, Yvonne.

LG Annelie

11. Dez 2018

Wie wohltuend wohl wahr!

LG und ein herzliches Dankeschön

Yvonne