Dämmerstunde

von Robert K. Staege
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Ganz langsam sinkt herein die dunkle Nacht,
des Tages Licht beginnt schon zu zerfließen,
und ich sitz’, Liebste, still zu Deinen Füßen.

Dein Aug’ glänzt wie der Sterne Wunderpracht,
im Herzen glüht mir tief ein mild Entzücken,
und Liebe spricht aus Deinen süßen Blicken.

Wie preis’ ich glücklich Amors ew‘ge Macht,
da unsre Blicke ineinander sinken,
und wir berauscht des Himmels Nektar trinken!

Geschrieben am 11. Februar 2018

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Kommentare

11. Feb 2018

Perfekt, vollkommen: dies Gedicht.
Selbst Goethe könnt es besser - nicht!

LG Annelie