Einer dieser Tage

von Jan Jendrejewski
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Schon wieder dieses makellose Blau
und dieses grelle Sonnenlicht.
Ist nicht jeder Tag gleich in diesem Grau?
Dieser traurig schauende Plattenbau.
Blicke in dein süßes Gesicht
und verliere mich wieder.
Wir sitzen auf unserem Dach
und schauen in die Ferne.
Lauschen der alten Lieder
und kauen Sonnenkerne.
Die Stille stört Baustellenkrach;
du greifst meine Hand
und willst, dass wir verschwinden.
Aus der Stadt aufs Land
und wieder Bäume sehen.
Wir durch Felder gehen,
im Schatten alter Linden,
die ihren Duft versprühen.
Sitzen wir an einem Fluss,
und deine Augen glühen.
Süßlich-prickelnd schmeckt der Kuss,
unter rauschend grünen Bäumen,
und wir fangen an zu träumen.

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