Missbraucht

von Angélique Duvier
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Verachtest mich mein Leben lang,
hast mich getreten und beschimpft,
als Kind war mir vor dir oft bang,
schweigen wurde mir eingeimpft.

Ein Kind, das dir nichts getan,
so unschuldig wie der Morgen.
Doch dann hast du es getan,
bis jetzt hab ich es verborgen.

Kein Wort darüber verloren.
Doch heute schweige ich nicht mehr,
ich werde dafür sorgen,
Wahrheit sagen fällt mir nicht schwer.

Deine Fassade zerbricht,
ich habe dich getroffen,
bald stehst du endlich vor Gericht,
ich wage es kaum zu hoffen.

Man trifft sich immer zweimal,
nun kommt endlich meine Zeit,
ich sage es nur einmal,
aber jetzt ist es soweit.

Du hast mich leiden lassen,
ohne Rücksicht, ohne Grund.
Ich kann dich nicht mal hassen,
dazu ist mein Herz zu wund.

Warum hast du das gemacht,
hab ich dir doch nichts getan!
Jetzt verlierst du deine Macht,
denn endlich zeige ich dich an!

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©Angélique Duvier

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