Bizarr

von Soléa P.
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Verschlafen steht der Wald und still,
die klamme Luft, schwer und kalt.
Zertrampelte Pfade von Mensch und Wild,
unangenehmes Frösteln die Seele krallt.

Nebel steigt gespenstig auf,
Wolken schweben vorm Mond hin und her.
Unheimliche Fantasien nehmen ihren Lauf,
der stürmische Wind macht's auch nicht schwer.

Bizarre Figuren stehen überall rum,
ob Freund ob Feind, erkennt man nicht.
Knarren verdächtig, doch bleiben sonst stumm,
Kreaturen aus Holz zeigen kein verräterisches Gesicht.

Eine andere Welt liegt in der Nacht,
geschützt und versteckt vor Augen und Licht.
Nun schläft, was am Tage hat Lärm gemacht,
ein Sehnen danach mich leise beschlich...

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Kommentare

13. Feb 2017

Das kann ich verstehen,
wer sehnt sich danach,
wenn man nach Tagen,
nach einiger Schmach,
alles etwas anders besinnt,
weil vieles im Umkreis,
bei uns heut so spinnt!

LG
Alfred

14. Feb 2017

Und das auch noch auf gierigste Weise
die Welt ist schon lange nicht mehr friedlich und leise...
Liebe Grüße
Soléa