Zielsicher und unaufhaltsam …

von Soléa P.
Mitglied

Noch ruht das Tal, von Nebel geschützt,
kein aufdringliches Geräusch kann zu ihm dringen.
Milchig schimmert zum Boden Licht,
das, eine kleine Zeit, Träume verspricht.

Eingehüllt, jedem Blick versperrt,
spielt sich Leben im Verborgenen ab.
Doch über all dem sich was regt –
die Sonne sich erhaben hebt.

In nichts lösen sich Dunst und Dunkelheit auf –
als wäre die Nacht nie dagewesen.
Getrocknet sind Tränen – der Morgentau,
Wärme und Tag lassen Zuversicht schweben.

Die Zeit des Sommers läuft langsam ab,
er geht gemächlich, wie er kam.
Herbst kommt ihm ja schon entgegen,
zielsicher wie auch unaufhaltsam …

Bild: © Soléa
Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

12. Sep 2019

Zielsicher, ist die Natur:
auch von Falschheit, keine Spur...

Liebe Grüße
Soléa

06. Sep 2019

ich fröstel schon ein bisschen - zitter,
wenn ich die kommende Kälte witter...

Liebe Grüße
Alf

12. Sep 2019

Solange du nur vor der Kälte zitterst:
Bist du im großen und ganzen noch sicher …

Liebe Grüße
Soléa

06. Sep 2019

Leise u. bildreich fängt Dein Gedicht die nun kommende Herbstzeit ein, die (...) unaufhaltsam, eingebettet im Jahreszettenlauf, nun bevorsteht. Stimmungsvolles Foto.
HG zu Dir, liebe Sole'a. Ingeborg

12. Sep 2019

Lassen wir ihn kommen den Herbst, er kommt mit Sicherheit und vielleicht wird er ja schön, ob so, oder so, liebe Ingeborg.

Sei lieb gegrüßt
Soléa