Faschingsdienstag

von Alf Glocker
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Oh, das Narrentreiben ist so bunt,
alles torkelt durcheinsammen,
Böden sind ganz ohne Grund,
und woher die Narren kamen,
interessiert das Treiben nicht –
man verliert die Übersicht …

„Offiziere“, stolzgeschwellt,
kriegen Orden, ernstbefreit,
marschieren durch die Narrenwelt,
sind zum Schabernack bereit,
doch die Trommeln und Trompeten
stören nur beim Unkrautjäten.

Redner, die in Bütten quasseln,
meinen, daß die Narralesen,
die da spinnen – alle Asseln,
niemals bei Verstand gewesen,
stets den größten Blödsinn machen.
Trotzdem hört man alle lachen!

Mancher übergibt sich schon …
noch aus Spaß, den wilden Kräften,
opfert, völlig ohne Diskussion,
seine Notdurft den Geschäften.
Jeder geht, in Reih und Glied,
bis hin, auf 12, das End‘ vom Lied!

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Kommentare

13. Feb 2018

Eine ernste Sache bei uns - der Humor!
(Drum traut er sich auch nur selten vor ...)

LG Axel

13. Feb 2018

Ja, denn auf Kommando lachen,
das kann auch nicht jeder machen!

LG Alf