Leise weht der Wind

von Peter H. Carlan
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Leise weht der Wind ums Haus,
huscht geduckt durch meinen Garten,
pflückt die Blätter von den Bäumen
und die Bilder aus den Träumen.
Mag er noch ein wenig warten.
Leise weht der Wind ums Haus.

Leise weht der Wind ums Haus,
zwängt sich rasch durch´s Schlüsselloch
in die Kammer, blättert stumm
die Seiten meiner Bücher um,
„Halte ein, ich lese noch!“
Leise weht der Wind durch´s Haus.

Leise weht der Wind durch´s Haus,
trägt meine Seele mit hinaus.

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