im dämmrigen der nacht

von Manfred Peringer
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ich komponiere ein lied der stille angeregt
vom späten gesang einer singdrossel sie
verzehrt sich in der hoffnung auf antwort

über dem see hängt zäh der abendnebel
einzig belebt vom flügelschlag ziehender
raben deren shilhouetten bald verwehen

echo gibt ein heiserer kranichschrei mir ist
als ruft er mich ihm nach norden zu folgen
gelockt vom grünen wallen des polarlichts

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Kommentare

15. Apr 2019

Dein schönes poetisches Lied der Stille zieht mich in seinen Bann, Manfred ...

LG Marie

15. Apr 2019

Die Silhouetten, die verwehen -
Konnt' man hören, fühlen, sehen ...
(Lieber Kranich als Frau Krause -
Sie brüllt sehr heiser hier im Hause ...)

LG Axel

15. Apr 2019

Auch Polarlicht kann den Weg erleuchten,
Das Kühle, Dunkle fortwährend verscheuchen. :)

Gerne verweilte ich in Deinen schönen Zeilen, lieber Manfred. :)

Liebe Grüße
Ella

15. Apr 2019

Hallo Marie,
mit zunehmenden Alter werden die Rufe lauter, aber auch die Lieder der Stille umso klangvoller.
Freut mich, dass Du mitgelauscht hast.
LG
Manfred

Hallo Axel,
wenn Frau Krause ruft sollte man wohl besser nach Süden flüchten. :)
Danke fürs augenzwinkernde Kommentieren.
LG
Manfred

Hallo Ella,
manchmal stelle ich mir vor, das Polarleuchten verhüllt den Zugang zum Jenseits. Da Grün die Farbe der Hoffnung ist, macht es das mächtige Wallen etwas freundlicher.
Danke fürs Mitverweilen in der Stille.
LG
Manfred