Bedrückt

von Robert K. Staege
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Manchmal schwindet das Licht.
Manchmal sieht man es nicht.
Alles ist schwarz und öd,
selbst das Leben ist blöd.

Gerne würde man flieh’n,
ganz woanders hinzieh’n,
weil man hier ja nur litt.
Doch das Dunkel zieht mit.

Jeder Tag blankes Grau‘n.
Man kann niemand vertrau‘n.
Man will einfach nur geh‘n,
will die Welt nicht mehr seh‘n.

Keine Kraft ist mehr da,
und der Tod liegt so nah,
doch er bringt eines nicht:
Nein, in ihm ist kein Licht!

Quält das Leiden Dich sehr,
ist Dein Leben auch schwer,
dass das Herz Dir fast bricht,
- warte dennoch aufs Licht!

Geschrieben am 16. April 2018

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