Depression ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Christian Morgenstern
von Joachim Ringelnatz
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von Büsra Koc
von Tanja Grün
von Tanja Grün
die schönsten
von Uwe Röder
von Ella Sander
von Uwe Röder
Mitglied

Ich kann nicht mehr -
nicht stehen,
kriechen,
liegen,
sein.

Ich halte es nicht aus in mir
und mag nie mehr
zu finden
sein.

von Anouk Ferez
Mitglied

Die Nacht schließt ihre müden Augen,
ein Nebel nimmt sie wallend auf den Schoß.
Dein Schlaf entsinkt im Traum gelinde,
sein Kummer schlummert unterm Moos.

Schwarzdüsterkeit, so schlüpf in meine Häute:
Mein Puls…

von Ella Sander
Mitglied

In meine Fenster
ragen dunkle Fichten,
nebelgewickelt;
beschwören gegenseitig
ihre Schatten
und wiegen das Gebet
des Windes in den Zweigen.

Ich weiß nicht, ob ich
graues Grün erblicke
oder…

von Ekkehard Walter
Mitglied

In grauen Kreuzesstein gemeißelte Namen.
Schier endlos die Reihen derer, die hier begraben.
Gefallen für Volk und Vaterland,
ob's die Familie auch so empfand?
Mahnmalen gleich strecken sie sich uns entgegen,
wie…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Aus dem Geläut’ schwarzer Glocken
kann kein goldner Ton entweichen.
Die Vernunft hat sich zum Dunst
des Wahnsinns gesellt und die Hoffung
flieht vor der Furcht, das Grüne graut
wenn Mephisto seinen Tanz eröffnet,…

von Joachim Ringelnatz
Bibliothek

„Lache!“ ruft sie, „Unser ist das Leben!“
Und mir ist, als ob mein Blut erstarrt.
Durch den Sonnenschein der Gegenwart
Hör ich dumpfe Totenglocken beben.

Wenn sie nächtlich unterm Kranz der Sterne
Unbelauscht in…

von Uwe Röder
Mitglied

Verloren,
Kinderbücher;
Liebste -
schlimmer.

Verraten
von den Eltern;
von der Liebsten -
schlimmer.

Vergessen,
Freunde;
Liebste -
schlimmer.

Verloren,
verraten,…

von Uwe Röder
Mitglied

Ich höre was,
was du nicht hörst,
das stolpernd stirbt,
mein Herz.

Ich sehe was,
was du nicht siehst:
„Mein Licht ist aus,
ich geh nach Haus“.

Wie Baumharz
schließt die
Depression die…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Wirr saß die Welt im Wartezimmer:
Herr Doktor! Alles dreht sich! Immer …
Sehr dicke Luft! Ach, wie ich schwitze -
Das nennt sich wohl „Pol-Kappen-Hitze“?!

Wenn das in der Art weitergeht,
Bin bald ich völlig…

von Greta D.
Mitglied

Leise und sanft
fällt er,
der schwarze Vorhang.
Nebelschwaden gleich
Wolkenverhangen
Windstill

Geschmeidig und weich
Liegt er,
der schwarze Vorhang.
Begräbt das Leben
Erlischt das Licht…

von Kerstin Vivien Schmidt
Mitglied

Müde Schultern tragen Trauer
Hinter mir erbaut sich eine Mauer
die mich nicht zurück sehen lässt
Diese Endgültigkeit gibt mir den Rest

Tränen treffen tief in die Wunde hinein
und ich habe Angst davor allein zu sein…

von Soléa P.
Mitglied

Wenn bunt die Blumen wieder blühen
und die Welt erwacht
wird Tristesse allmählich gehen
und lange Schatten verlieren die Macht.

Kälte, Stille ziehen sich langsam zurück
in Wallung Liebe und Lust
Vöglein…

von Michael Dahm
Mitglied

Wenn die Nacht drückt auf die Stätten
jener die so einsam sind
dass sie denken – ach sie hätten
niemals einen Halt im Wind.

Dieser Wind fegt durch ihr Leben
und ist auch oft ein rechter Sturm
behindert sie in…

von Tanja Grün
Mitglied

Verloren

Sandwege schlängeln sich über Dünen.
Ich gehe sie hinauf und wieder hinunter.
Mein Weg liegt im Dunst.
Ich lasse mich treiben.
Zu sehr.
Wohin?
Wüsste ich es!
Ich suche den Weg im Sand!…

von Lina Valentina
Mitglied

Ich seh in den Spiegel,seh mein trauriges Gesicht,leere Augen,die Seele sie zerbricht

Ihr seht mein Strahlen, die Augen voller Glanz, lächeln auf den Lippen, wie ich durchs Leben tanz

Weiß nicht wie ich es anstell, den Mut hab ich…

von Kerstin Vivien Schmidt
Mitglied

Alle Kanäle sind offen
Und die Tränen brechen sich Bahn
Vielleicht kann ich wieder hoffen
Komme ich wieder bei mir an
Denn nur ich habe es in der Hand
wieder Licht zu erkennen
und nicht gegen jede Wand

von Sigrid Hartmann
Mitglied

Lasst uns fröhlich sein und kämpfen
gegen das, was nicht behagt.
Nach den Gründen, der Historie,
dumm ist der, der danach fragt.

Wir erleichtern unsere Seelen,
denn das Unrecht geschah hier.
Darum sind wir auf…

von Michael Dahm
Mitglied

Der Mond ging durch die Nacht
und blickte in die Scheiben.
Sterne schwammen in seiner Gracht,
sah sie vorübertreiben.

Vom Styxe nickte ich ihm zu,
und traute den Gezeiten.
Nebel folgten seiner Ruh,

von * noé *
Mitglied

Normal für meine Schicksalswelt:
Ich bin’s, die hinten runterfällt,
die in den sauren Apfel beißt,
weil man sie – wieder mal – bescheißt.

Die blödesten von allen Qualen
scheint sich mein Schicksal auszumalen.

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Die
Krähe ruft.
ich fühle mich
fremd auf dieser Erde.
Fremdheit.

von Soléa P.
Mitglied

Nacht haucht die letzte Kälte aus
die Sonne zeigt sich trüb
Kaffeeduft strömt durchs ganze Haus
ist ums Wärmen bemüht.

Die frische Luft riecht würzig-herb
Blätter fallen auf feuchte Straße
verspüre tief in mir…

von Leah Hood
Mitglied

So wie Sternschnuppen in der Nacht,
fallen meine Tränen mit Bedacht.
Schmecke salzig meine Wangen
und erwarte mit großen Bangen
den nächsten Tag.

Ein Tag der Einsamkeit:
wie ich, Tod vor Kummer, am Boden lag.…

von Anouk Ferez
Mitglied

Mein Blick ist leer, mir ist so stille
und nicht mal blinde Tränen suchen
meine Nähe und mein Wille
zu leben stirbt. Und Eulen rufen.

Holt denn die Nacht mich in ihr Nest?
Ich bin zu müd zum Sterben.
Und…

von Christian Morgenstern
Bibliothek

Erblinden mag ich, sprach ich kühn, –
mir bleibt nichts Neues mehr zu schauen!...
Da wandelt sich der Erde Grün
zum odemraubend kühlen Grauen.

Ein Schleier fällt auf die so recht
geliebten Wesen und Gelände,

von Soléa P.
Mitglied

O wie mutlos dieser Blick –
tieftraurig seine Augen.
Dunkel spiegelt sich die Seele –
kein Lächeln um den Mund sich regend,
alles nur vergebens.

Das Wort Hoffnung mag er nicht,
es ist nur Selbstbetrug.

von Tanja Grün
Mitglied

Strohhalm

Halt ihn mir hin,
damit ich ihn
fassen kann.
Meine Kraft
schwindet,
aber ich
greife danach.
Ein Halm
aus Stroh,
des Müllers
Tochter
flicht Flachs
daraus.…

von Johanna Blau
Mitglied

Ein Kleid genäht aus Zunder
Und wieder geh ich unter.
Schuhe gemacht aus Leid,
Langsam vergeht die Zeit.

Tanze zu Herzenstönen.
Will wieder dem Leben frönen.
Will wieder mit Lachen im Blick,
Weben an…

Rezitation:
© Johanna Blau
von Kerstin Vivien Schmidt
Mitglied

Weiße kahle Wände
kalter Schweiß
und zitternde Hände
Das Leid
nimmt scheinbar
kein Ende
Und Du suchst
die Wohnung ab
Verfluchst das Alleinsein
nicht zu knapp
Weil das Schicksal
für…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Strahlendblau zeigte sich der Himmel.
Nicht ein einziger Wolkenschimmel
störte das hochsommerliche Azur,
man sah Kondensstreifen eines Flugzeugs nur.
die Sommersonne schenkte einen wunderschönen Tag,
doch die Stadt…

von Alf Glocker
Mitglied

Europa stirbt im Ansturm der Araber,
wo bleibt der Aufschrei der Bewohner?
Die Politik sagt: „laber-laber"!
Es gibt wohl nur noch Quatsch-Betoner –
doch die Gefahr ist riesengroß!
Das Schicksal ist bedeutungslos!…

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Du
bohrendes, alles
verzehrendes, unausstehliches Etwas.
Was willst du mir
sagen?

von Piano Krieger
Mitglied

Hast du nicht auch diesen Traum,
dass du morgen ganz woanders bist?
Und nach diesem ganzen Mist,
dein Leben wieder bunter ist?

Die Sonne scheint, die Vögel singen,
doch all das Schöne siehst du nicht.
Denn in…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Nein, wir haben keine Ruh,
unerbittlich schlägt sie zu.
Die Natur, vom Mensch gedrückt,
schlägt unerbittlich zu und spielt verrückt.
Den Klimawandel haben wir längst schon verschlafen,
deshalb tun uns Sturm und…

von Enrico Buchta
Mitglied

Interim

Zwischen Dir und mir
zwischen hoch und tief
zwischen schweigen und sage mir
zwischen gerade eben oder schief
zwischen du und ich
zwischen Herz und Verstand
zwischen mutig sein und lächerlich…

von Robert Funk
Mitglied

Freunde sind verstorben
und ich bin grau geworden.
Bin seit vielen Jahren einsam.
Wenn mich jemand fragt,
wie es mir geht, sage ich: O.K.!
Obwohl ich den Unterschied
zwischen richtig und falsch kenne,

von Dominik Philippi
Mitglied

Stürme in den Augen
fremde Gezeiten,
verliefen sich jene Wellen
in unerforschten Weiten?
Verirrten sie sich absichtlich
in dem Labyrinth,
in dem Wände Türen
und Türen Wände sind?
Ist aus der Wunde…

von Luise Maus
Mitglied

Ein Ausflug zur
„One Man Show“
getrieben von
rastlosen Gedanken.

Entschleunigt will
ich zum
Theaterstück
den Antrieb bremst
die Angst.

Die erste Reihe
ist längst besetzt
das…

von Soléa P.
Mitglied

Alle Habseligkeiten sind gepackt
mache mich auf den Weg
trotz schwarzer Wolken über mir
sich etwas wie Hoffnung regt.

Sie werden die einzigen Freunde sein
bis die Sonne wieder strahlt
oder Nebel mich…

von magne pater
Mitglied

Im Haupte meines Sein,
herrscht Nebel ganz allein

Gedanken kaum zu greifen,
muss durch das Chaos ich erst streifen

Leer und müd ich bin,
ergibt das Leben keinen Sinn

Jeden Tag den ich seh,
ist grau,…

von Sarah Schwan
Mitglied

Grau.
Und wieder mal ist alles leer in meinem Herz.
In meinem Kopf aber
tausende graue Nachtkatzengedanken.
Nachts sind all meine Gedanken gleich schwer,
legen sich wie Beton um meine Brust und drücken
fest und…

von Robert K. Staege
Mitglied

Ein herbstlich kalter, leichter Wind
hat nun zu weh‘n begonnen
über den dunklen Bronnen,
in welchen wir gefallen sind.

Sein Wasser ist so tief und kühl,
sein Ort ist längst vergessen;
es lässt sich kaum…

von Alfred Krieger
Mitglied

Des Eineschaug'n ins Aquarium
is a pfundige Sach!
Des is a der Grund,
warum i 's gern' mach'.

Da Schmetterlingsfisch
bleibt oiwe ob'n,
de Neonfischerl – zu dritt -
schwimma mehra in da Mitt',
und…

Rezitation:
gelesen am 3.1.2017
von Dominik Philippi
Mitglied

Gerade noch verbarg sich in meinen Armen müde und sacht
des schwindenden Lebens verletzliche Pracht,
welche nun in ihrer selbst verschriebenen Hilflosigkeit,
des Todes Antlitz einen befreienden Reiz verleiht.
 
Denn…

von Chynoah Molineaux
Mitglied

Ich stolpere angstumwoben durch dunkle Gassen.
Licht flackert am Ende der Straße.
Mein leeres Ich zieht dunkle Schatten.
Einsames splitterndes Herz, mit Narben versehen.
Verlorene Seele, in der Finsternis treibend.

von Mick Haesty
Mitglied

Blicke in eisiger Nacht, schweifen ins Nirgendwo.

Ein bewusst gewohnter Hauch von Melancholie
und ein unbewusstes Stück vom schaulustigen
Glück begleitete mich.

Ach, ich war in Gedanken verloren und war doch

von Ekkehard Walter
Mitglied

Syrien, denk ich an Dich
überkommt ein kaltes Schaudern mich.
So viel Zerstörung, unendliches Leid,
blutrot getränkt ist Dein Alltagskleid.
Die Großen der Welt helfen Dir nicht,
gar keiner mehr von Frieden spricht.…

Er
von Marlen Engels
Mitglied

umgehen
wie kann ich
es
umgehen
damit
umgehen ?

von C. Aschenbrücker
Mitglied

Einsamkeit
Permanente Einsamkeit ,weil mich meine Gedanken in den Wahnsinn treiben.
Ich bin zu nichts neuem bereit, geschuldet der Vergangenheit.
Ich müsste kein Tag alleine sein, dennoch ertrage und genieße ich die Einsamkeit.…

von Aurora Artaja
Mitglied

Auf und Ab geht sie.
Da, auch dort an jenem Ort ist sie.
Nicht aufzuhalten?
-die unüberhörbare Schnelligkeit-

Es bricht über mich herein:
Wie ein Schwall auf dem Feld,
Wie ein Winter mit Kält´,
Wie ein…

von Dominik Philippi
Mitglied

Das, was dir am nächsten steht,
Wird vom Winde bald verweht
Und in den Himmel hoch getrieben,
Wo es aufhört dich zu lieben.
.
Der, der in deinen Armen liegt,
Ist wie Sand, der still versiegt,
Wie ein…

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