Depression ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Robert K. Staege
von Robert K. Staege
von Alfred Mertens
die schönsten
von Axel C. Englert
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Kerstin Vivien Schmidt
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 72 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Aus dem Geläut’ schwarzer Glocken
kann kein goldner Ton entweichen.
Die Vernunft hat sich zum Dunst
des Wahnsinns gesellt und die Hoffung
flieht vor der Furcht, das Grüne graut
wenn Mephisto seinen Tanz eröffnet,…

von Axel C. Englert

Wirr saß die Welt im Wartezimmer:
Herr Doktor! Alles dreht sich! Immer …
Sehr dicke Luft! Ach, wie ich schwitze -
Das nennt sich wohl „Pol-Kappen-Hitze“?!

Wenn das in der Art weitergeht,
Bin bald ich völlig…

von Kerstin Vivien Schmidt

Müde Schultern tragen Trauer
Hinter mir erbaut sich eine Mauer
die mich nicht zurück sehen lässt
Diese Endgültigkeit gibt mir den Rest

Tränen treffen tief in die Wunde hinein
und ich habe Angst davor allein zu sein…

von Michael Dahm

Der Mond ging durch die Nacht
und blickte in die Scheiben.
Sterne schwammen in seiner Gracht,
sah sie vorübertreiben.

Vom Styxe nickte ich ihm zu,
und traute den Gezeiten.
Nebel folgten seiner Ruh,

von Soléa P.

Wenn bunt die Blumen wieder blühen
und die Welt erwacht
wird Tristesse allmählich gehen
und lange Schatten verlieren die Macht.

Kälte, Stille ziehen sich langsam zurück
in Wallung Liebe und Lust
Vöglein…

von Sigrid Hartmann

Lasst uns fröhlich sein und kämpfen
gegen das, was nicht behagt.
Nach den Gründen, der Historie,
dumm ist der, der danach fragt.

Wir erleichtern unsere Seelen,
denn das Unrecht geschah hier.
Darum sind wir auf…

von Soléa P.

Nacht haucht die letzte Kälte aus
die Sonne zeigt sich trüb
Kaffeeduft strömt durchs ganze Haus
ist ums Wärmen bemüht.

Die frische Luft riecht würzig-herb
Blätter fallen auf feuchte Straße
verspüre tief in mir…

von Johanna Blau

Ein Kleid genäht aus Zunder
Und wieder geh ich unter.
Schuhe gemacht aus Leid,
Langsam vergeht die Zeit.

Tanze zu Herzenstönen.
Will wieder dem Leben frönen.
Will wieder mit Lachen im Blick,
Weben an…

Rezitation:
© Johanna Blau
von Alf Glocker

Europa stirbt im Ansturm der Araber,
wo bleibt der Aufschrei der Bewohner?
Die Politik sagt: „laber-laber"!
Es gibt wohl nur noch Quatsch-Betoner –
doch die Gefahr ist riesengroß!
Das Schicksal ist bedeutungslos!…

von Luise Maus

Ein Ausflug zur
„One Man Show“
getrieben von
rastlosen Gedanken.

Entschleunigt will
ich zum
Theaterstück
den Antrieb bremst
die Angst.

Die erste Reihe
ist längst besetzt
das…

von Anouk Ferez

Mein Blick ist leer, mir ist so stille
und nicht mal blinde Tränen suchen
meine Nähe und mein Wille
zu leben stirbt. Und Eulen rufen.

Holt denn die Nacht mich in ihr Nest?
Ich bin zu müd zum Sterben.
Und…

von Ekkehard Walter

Nein, wir haben keine Ruh,
unerbittlich schlägt sie zu.
Die Natur, vom Mensch gedrückt,
schlägt unerbittlich zu und spielt verrückt.
Den Klimawandel haben wir längst schon verschlafen,
deshalb tun uns Sturm und…

von Dominik Philippi

Stürme in den Augen
fremde Gezeiten,
verliefen sich jene Wellen
in unerforschten Weiten?
Verirrten sie sich absichtlich
in dem Labyrinth,
in dem Wände Türen
und Türen Wände sind?
Ist aus der Wunde…

Er
von Marlen Engels

umgehen
wie kann ich
es
umgehen
damit
umgehen ?

von Dominik Philippi

Gerade noch verbarg sich in meinen Armen müde und sacht
des schwindenden Lebens verletzliche Pracht,
welche nun in ihrer selbst verschriebenen Hilflosigkeit,
des Todes Antlitz einen befreienden Reiz verleiht.
 
Denn…

von Ekkehard Walter

Syrien, denk ich an Dich
überkommt ein kaltes Schaudern mich.
So viel Zerstörung, unendliches Leid,
blutrot getränkt ist Dein Alltagskleid.
Die Großen der Welt helfen Dir nicht,
gar keiner mehr von Frieden spricht.…

von Alfred Krieger

Des Eineschaug'n ins Aquarium
is a pfundige Sach!
Des is a der Grund,
warum i 's gern' mach'.

Da Schmetterlingsfisch
bleibt oiwe ob'n,
de Neonfischerl – zu dritt -
schwimma mehra in da Mitt',
und…

Rezitation:
gelesen am 3.1.2017
von Sarah Schwan

Grau.
Und wieder mal ist alles leer in meinem Herz.
In meinem Kopf aber
tausende graue Nachtkatzengedanken.
Nachts sind all meine Gedanken gleich schwer,
legen sich wie Beton um meine Brust und drücken
fest und…

von Alfred Mertens

So mancher denkt an eine Wende
ich mach mein Leben jetzt ein Ende
Er braucht es zwar nicht, denkt ich muss
denn irgendwann ist doch mal Schluss !

Er wartet noch ne viertel Stund
er braucht ja schliesslich einen…

von Michael Dahm

Novembernebel griff mein Herz
als es am Abgrund stand
und zog es weiter bodenwärts
erdrückte es mit grauer Wand.

Es schlug nicht mehr, es bebte
und wollte hin zum Licht
wie es im Sommer lebte
das fand's…

von Nils W

Ich weine wieder
In die friedvolle Nacht
Unsere Lieder
Sind zunichte gemacht

Ich schlafe nicht mehr
Denn ich Schlafe allein
Träume wieder leer
Doch auch Träume sind Schein

Ich weine wieder…

von Walter W Hölbling

aus den spalten der gedanken
wachsen kahle felsenrippen
türmen sich zu steilen klippen
deren spitzen wolken ranken

dort
auf nebelnasser höhe
steh' ich fröstelnd
sonnenfern
suche einen hellen stern…

von Alfred Mertens

Wir leben alle einsam und verschwiegen
das Herz erreicht nicht jeden der es fühlt
es kann nicht nur an einem Menschen liegen
wenn seine Seele unterkühlt

So leben wir im Stillen weiter
in grenzenloser Einsamkeit…

von Michael Dahm

Kühl die Stirn am Glase stützt,
draußen fahles Rot,
Lebenszeit schon abgenützt,
hinten tickt der Tod.

Mit müdem Schlage Raben ziehen,
durch Nebels grauen Sumpf,
wollen mit den Seelen fliehen,
die…

von Alfred Krieger

Du fühlst di' bedrückt, sagst, inwendig g'spalt'n?!
Ja mei, was soll ma davo' jetzt halt'n?
Du sollt'st halt ned allaweil abseits steh'!
Vielleicht wieder amoi in d'Kircha geh'?
--Was sagst? Da werd 's no…

Rezitation:
gesprochen am 6.August 2016
von Nils W

Ich wandere ziellos im Sein
Denn Schwärze kommt selten allein
die Realität verschwindet im Schein

Irre umher, finde keine Ursachen
Denn sterben heißt nie wieder lachen
Der Alptraum beginnt beim Erwachen

nur…

von Michael Dahm

Graue Geister der Natur,
schweigen sich durch Feld und Flur,
durchlaunen Berg' und Täler,
Horizonte werden schmäler.

Geduckt in trister Tracht,
beugen Seelen sich der Macht,
die in der Schwere lebt…

von Robert K. Staege

Die Tage sind blickdicht und kurz,
dafür sind die Nächte so lang
und schwarz wie meine Gedanken.
Selbst der Mond grinst höhnisch.

Der Winter naht unerbittlich,
und der Frühling ist noch so weit.
Das Grau und…

von Michael Dahm

Die Regennacht gebar den Tag,
einen vom ganz trüben Schlag,
schmutzig gelb, das goldene Meer,
erdrücktes Grün, noch regenschwer.

Das treue Rad am Mühlteich dreht,
es treibt noch an, was nicht mehr steht,

von Alfred Mertens

Ich muss es öffentlich jetzt sagen,
es ist mir Wurst, was ihr jetzt denkt,
nach allen unseren politischen Klagen
die uns mit Dummheit wird verschenkt,

lasst die "Jamaika" Masche sein,
und geht auf die AFD mal zu…

von Alfred Mertens

Lust ist immer noch vorhanden
wenn alle Wörter dazu passen,
sonst zieh ich die Markise runter
damit die Mücken mich nicht hassen.

Den Saumagen, lass ich lieber hier,
den kann der Kohl zuhause essen
den mag ich…

von Aurora Artaja

Auf und Ab geht sie.
Da, auch dort an jenem Ort ist sie.
Nicht aufzuhalten?
-die unüberhörbare Schnelligkeit-

Es bricht über mich herein:
Wie ein Schwall auf dem Feld,
Wie ein Winter mit Kält´,
Wie ein…

von bernd tunn

Ein Regen peitschte
vom Wind getreiben.
Deine einzigste Habe
ein Mantel geblieben.

Die Frau verstorben.
Beide Kinder im Heim.
Du psychisch erkrankt.
Nichts mehr im Reim.

Nun ein Penner.

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Er wusste nicht, wohin mit sich
seine Angst war fürchterlich,
verfolgte ihn ohne Ende
und unsichtbare Hände
versuchten ihn zu ergreifen,
Stimmen begannen zu keifen,
beschimpten ihn und drohten
mit…

von Michael Dahm

Auf heißen Sohlen laufen Seelen,
durch des Lebens Labyrinth,
mit stummen Blicken sie erzählen,
wie fern sie der Erfüllung sind.

Und sie hasten suchend weiter,
kalte Hoffnung treibet sie,
doch ihr…

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