Depression ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Joachim Ringelnatz
von Christian Morgenstern
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von bernd tunn tetje
von bernd tunn tetje
die schönsten
von Uwe Röder
von Ella Sander
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 167 Texten in dieser Kategorie
von Uwe Röder

Ich kann nicht mehr -
nicht stehen,
kriechen,
liegen,
sein.

Ich halte es nicht aus in mir
und mag nie mehr
zu finden
sein.

von Ella Sander

In meine Fenster
ragen dunkle Fichten,
nebelgewickelt;
beschwören gegenseitig
ihre Schatten
und wiegen das Gebet
des Windes in den Zweigen.

Ich weiß nicht, ob ich
graues Grün erblicke
oder…

von Anouk Ferez

Die Nacht schließt ihre müden Augen,
ein Nebel nimmt sie wallend auf den Schoß.
Dein Schlaf entsinkt im Traum gelinde,
sein Kummer schlummert unterm Moos.

Schwarzdüsterkeit, so schlüpf in meine Häute:
Mein Puls…

von Ekkehard Walter

In grauen Kreuzesstein gemeißelte Namen.
Schier endlos die Reihen derer, die hier begraben.
Gefallen für Volk und Vaterland,
ob's die Familie auch so empfand?
Mahnmalen gleich strecken sie sich uns entgegen,
wie…

von Joachim Ringelnatz

„Lache!“ ruft sie, „Unser ist das Leben!“
Und mir ist, als ob mein Blut erstarrt.
Durch den Sonnenschein der Gegenwart
Hör ich dumpfe Totenglocken beben.

Wenn sie nächtlich unterm Kranz der Sterne
Unbelauscht in…

von Uwe Röder

Verloren,
Kinderbücher;
Liebste -
schlimmer.

Verraten
von den Eltern;
von der Liebsten -
schlimmer.

Vergessen,
Freunde;
Liebste -
schlimmer.

Verloren,
verraten,…

von Uwe Röder

Ich höre was,
was du nicht hörst,
das stolpernd stirbt,
mein Herz.

Ich sehe was,
was du nicht siehst:
„Mein Licht ist aus,
ich geh nach Haus“.

Wie Baumharz
schließt die
Depression die…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Aus dem Geläut’ schwarzer Glocken
kann kein goldner Ton entweichen.
Die Vernunft hat sich zum Dunst
des Wahnsinns gesellt und die Hoffung
flieht vor der Furcht, das Grüne graut
wenn Mephisto seinen Tanz eröffnet,…

von Axel C. Englert

Wirr saß die Welt im Wartezimmer:
Herr Doktor! Alles dreht sich! Immer …
Sehr dicke Luft! Ach, wie ich schwitze -
Das nennt sich wohl „Pol-Kappen-Hitze“?!

Wenn das in der Art weitergeht,
Bin bald ich völlig…

von Soléa P.

Wenn bunt die Blumen wieder blühen
und die Welt erwacht
wird Tristesse allmählich gehen
und lange Schatten verlieren die Macht.

Kälte, Stille ziehen sich langsam zurück
in Wallung Liebe und Lust
Vöglein…

von Greta D.

Leise und sanft
fällt er,
der schwarze Vorhang.
Nebelschwaden gleich
Wolkenverhangen
Windstill

Geschmeidig und weich
Liegt er,
der schwarze Vorhang.
Begräbt das Leben
Erlischt das Licht…

von Kerstin Vivien Schmidt

Müde Schultern tragen Trauer
Hinter mir erbaut sich eine Mauer
die mich nicht zurück sehen lässt
Diese Endgültigkeit gibt mir den Rest

Tränen treffen tief in die Wunde hinein
und ich habe Angst davor allein zu sein…

von Michael Dahm

Der Mond ging durch die Nacht
und blickte in die Scheiben.
Sterne schwammen in seiner Gracht,
sah sie vorübertreiben.

Vom Styxe nickte ich ihm zu,
und traute den Gezeiten.
Nebel folgten seiner Ruh,

von * noé *

Normal für meine Schicksalswelt:
Ich bin’s, die hinten runterfällt,
die in den sauren Apfel beißt,
weil man sie – wieder mal – bescheißt.

Die blödesten von allen Qualen
scheint sich mein Schicksal auszumalen.

von Michael Dahm

Wenn die Nacht drückt auf die Stätten
jener die so einsam sind
dass sie denken – ach sie hätten
niemals einen Halt im Wind.

Dieser Wind fegt durch ihr Leben
und ist auch oft ein rechter Sturm
behindert sie in…

von Angelika Wessbecher

Die
Krähe ruft.
ich fühle mich
fremd auf dieser Erde.
Fremdheit.

von Kerstin Vivien Schmidt

Alle Kanäle sind offen
Und die Tränen brechen sich Bahn
Vielleicht kann ich wieder hoffen
Komme ich wieder bei mir an
Denn nur ich habe es in der Hand
wieder Licht zu erkennen
und nicht gegen jede Wand

von Lina Valentina

Ich seh in den Spiegel,seh mein trauriges Gesicht,leere Augen,die Seele sie zerbricht

Ihr seht mein Strahlen, die Augen voller Glanz, lächeln auf den Lippen, wie ich durchs Leben tanz

Weiß nicht wie ich es anstell, den Mut hab ich…

von Sigrid Hartmann

Lasst uns fröhlich sein und kämpfen
gegen das, was nicht behagt.
Nach den Gründen, der Historie,
dumm ist der, der danach fragt.

Wir erleichtern unsere Seelen,
denn das Unrecht geschah hier.
Darum sind wir auf…

von Christian Morgenstern

Erblinden mag ich, sprach ich kühn, –
mir bleibt nichts Neues mehr zu schauen!...
Da wandelt sich der Erde Grün
zum odemraubend kühlen Grauen.

Ein Schleier fällt auf die so recht
geliebten Wesen und Gelände,

von Leah Hood

So wie Sternschnuppen in der Nacht,
fallen meine Tränen mit Bedacht.
Schmecke salzig meine Wangen
und erwarte mit großen Bangen
den nächsten Tag.

Ein Tag der Einsamkeit:
wie ich, Tod vor Kummer, am Boden lag.…

von Soléa P.

O wie mutlos dieser Blick –
tieftraurig seine Augen.
Dunkel spiegelt sich die Seele –
kein Lächeln um den Mund sich regend,
alles nur vergebens.

Das Wort Hoffnung mag er nicht,
es ist nur Selbstbetrug.

von Soléa P.

Nacht haucht die letzte Kälte aus
die Sonne zeigt sich trüb
Kaffeeduft strömt durchs ganze Haus
ist ums Wärmen bemüht.

Die frische Luft riecht würzig-herb
Blätter fallen auf feuchte Straße
verspüre tief in mir…

von Anouk Ferez

Mein Blick ist leer, mir ist so stille
und nicht mal blinde Tränen suchen
meine Nähe und mein Wille
zu leben stirbt. Und Eulen rufen.

Holt denn die Nacht mich in ihr Nest?
Ich bin zu müd zum Sterben.
Und…

von Dominik Philippi

Stürme in den Augen
fremde Gezeiten,
verliefen sich jene Wellen
in unerforschten Weiten?
Verirrten sie sich absichtlich
in dem Labyrinth,
in dem Wände Türen
und Türen Wände sind?
Ist aus der Wunde…

von Luise Maus

Ein Ausflug zur
„One Man Show“
getrieben von
rastlosen Gedanken.

Entschleunigt will
ich zum
Theaterstück
den Antrieb bremst
die Angst.

Die erste Reihe
ist längst besetzt
das…

von Soléa P.

Alle Habseligkeiten sind gepackt
mache mich auf den Weg
trotz schwarzer Wolken über mir
sich etwas wie Hoffnung regt.

Sie werden die einzigen Freunde sein
bis die Sonne wieder strahlt
oder Nebel mich…

von Enrico Buchta

Interim

Zwischen Dir und mir
zwischen hoch und tief
zwischen schweigen und sage mir
zwischen gerade eben oder schief
zwischen du und ich
zwischen Herz und Verstand
zwischen mutig sein und lächerlich…

von Robert Funk

Freunde sind verstorben
und ich bin grau geworden.
Bin seit vielen Jahren einsam.
Wenn mich jemand fragt,
wie es mir geht, sage ich: O.K.!
Obwohl ich den Unterschied
zwischen richtig und falsch kenne,

von Johanna Blau

Ein Kleid genäht aus Zunder
Und wieder geh ich unter.
Schuhe gemacht aus Leid,
Langsam vergeht die Zeit.

Tanze zu Herzenstönen.
Will wieder dem Leben frönen.
Will wieder mit Lachen im Blick,
Weben an…

Rezitation:
© Johanna Blau
von Kerstin Vivien Schmidt

Weiße kahle Wände
kalter Schweiß
und zitternde Hände
Das Leid
nimmt scheinbar
kein Ende
Und Du suchst
die Wohnung ab
Verfluchst das Alleinsein
nicht zu knapp
Weil das Schicksal
für…

von Ekkehard Walter

Strahlendblau zeigte sich der Himmel.
Nicht ein einziger Wolkenschimmel
störte das hochsommerliche Azur,
man sah Kondensstreifen eines Flugzeugs nur.
die Sommersonne schenkte einen wunderschönen Tag,
doch die Stadt…

von Alf Glocker

Europa stirbt im Ansturm der Araber,
wo bleibt der Aufschrei der Bewohner?
Die Politik sagt: „laber-laber"!
Es gibt wohl nur noch Quatsch-Betoner –
doch die Gefahr ist riesengroß!
Das Schicksal ist bedeutungslos!…

von Piano Krieger

Hast du nicht auch diesen Traum,
dass du morgen ganz woanders bist?
Und nach diesem ganzen Mist,
dein Leben wieder bunter ist?

Die Sonne scheint, die Vögel singen,
doch all das Schöne siehst du nicht.
Denn in…

von Ekkehard Walter

Nein, wir haben keine Ruh,
unerbittlich schlägt sie zu.
Die Natur, vom Mensch gedrückt,
schlägt unerbittlich zu und spielt verrückt.
Den Klimawandel haben wir längst schon verschlafen,
deshalb tun uns Sturm und…

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