Verlorene Spur

von Soléa P.
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Alle Habseligkeiten sind gepackt
mache mich auf den Weg
trotz schwarzer Wolken über mir
sich etwas wie Hoffnung regt.

Sie werden die einzigen Freunde sein
bis die Sonne wieder strahlt
oder Nebel mich verschluckt ...
erstarrend nun nicht mehr gezuckt.

Die klare Luft törnt mich an
gerate in Euphorie
grau hinter mir steht eine Wand
doch schaue nach vorne wie gebannt
kein Hund kein Mensch wird mich vermissen
was war – es ist geschehen.

Tränen fließen vor Leid und Glück
ich finde nie wieder zurück ...
bleibe weiter auf Wanderschaft
bis verlässt mich alle Kraft
und zur Ruhe komme auf weichem Moos
geborgen schlafe im warmen Schoß
von Mutter oder Natur
verliert sich meine Spur ...

Quelle: Soléa P.
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Interne Verweise

Kommentare

30. Nov 2017

Auf das wir uns alle nie verlaufen -
wenn doch, werd' ich einen Suchhund kaufen ...

Liebe Grüße
Soléa

30. Nov 2017

Wir sind alle auf Wanderschaft - von der Hoffnung getragen, dass wir zurück finden auf den Weg, der uns trägt ... dein Gedicht macht mich nachdenklich, liebe Soléa,

liebe Grüße - Marie

30. Nov 2017

Liebe Marie, grüble nicht zu tief. Wenn ich mal dabei bin, finde ich Dinge, die ich gar nicht finden sollte/wollte und auch letztendlich nicht viel bringen. Gut und erleichternd das immer Hoffnung mit im Spiel ist und war ...

Herzliche Grüße
Soléa