Gelyncht …

von Soléa P.
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O wie mutlos dieser Blick –
tieftraurig seine Augen.
Dunkel spiegelt sich die Seele –
kein Lächeln um den Mund sich regend,
alles nur vergebens.

Das Wort Hoffnung mag er nicht,
es ist nur Selbstbetrug.
Sein Leben war oft ohne Licht,
das Schicksal häufig und hart zuschlug.

Den Körper hat er sich gelyncht –
entstellt und massakriert.
Das Elend trug er auf der Haut,
die Welt um ihn schockiert –
sein Ruf nach Hilfe hat nie funktioniert.

Stumme Schreie hört man nicht –
nur wahrnehmen kann man sie.
Standen überdeutlich im Gesicht,
aber, niemand hatte was gesehen …

Quelle: Pixapay, verändert .
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Kommentare

05. Aug 2018

Die Krause, glaube ich, betrifft das nicht –
Lesen hat bei ihr, eher weniger Gewicht …

Liebe Grüße
Soléa

05. Aug 2018

Glück im Leben ist oft nicht von Dauer,
manchmal liegt bereits das Unglück
auf der Lauer.

LG Annelie

05. Aug 2018

Um das Glück geht’s mir hier eher nicht –
Vom seelischen Tiefpunkt, ich bericht’ …

Viele luftige Grüße nach Lübeck
Soléa

05. Aug 2018

Das Unglück warnt in stummen Schreien -
um uns dem Untergang zu weihen...

LG Alf

05. Aug 2018

Das glaubte ich auch zu sehen –
Die Augen des Mannes, blieben für immer stehen …

Liebe Grüße
Soléa

05. Aug 2018

Wenn dem glücklosen Mann niemand hilft in der Not,
dann kann er nicht leben, dann bleibt nur der Tod ...

liebe Grüße- Marie

05. Aug 2018

Tod, ja, das ist er, liebe Marie. Er starb am letzten Mittwoch, den 01.08.2018 durch Selbstmord. Ich sah in einer Zeitung Bilder von ihm und seinen TRAURIGEN AUGEN, die mich nicht mehr losließen. Er wurde 32 Jahre alt, bekam mit 16 einen Hirntumor und heißt, Rick Genest, auch Zombie Man genannt und hatte ein Ganzkörpertattoo mit dem Motiv einer verwesenden Leiche.
Quelle: Wikipedia

Herzliche Grüße zu dir
Soléa