Versinkend ...

von Robert K. Staege
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Ein herbstlich kalter, leichter Wind
hat nun zu weh‘n begonnen
über den dunklen Bronnen,
in welchen wir gefallen sind.

Sein Wasser ist so tief und kühl,
sein Ort ist längst vergessen;
es lässt sich kaum ermessen
dies nagend harte Angstgefühl.

Versinkend in den Wassern kalt; -
so denken wir das Ende,
zwar greifen aus die Hände,
doch finden sie nicht Hilf‘ noch Halt.

Geschrieben am 21. Oktober 2018

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