Wildnis meiner Trauer

von Susan Melville
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Still schweigt der Wald,
still schweigt meine Seele,
kein Laut der verhallt,
springt aus meiner Kehle.

Kein Ruf dringt heraus,
in ach so finsterer Nacht,
still ist was einst laut
und die Eule leise wacht.

Wild wächst der Buchsbaum,
dort am dunklen Waldesrand,
streift im letzten Traum
abschiedsvoll die alte Hand.

© Susan Melville

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Kommentare

19. Aug 2018

Liebe Susan, sehr stimmungsvoll, sehr schön, sehr traurig.
LG
Anouk

19. Aug 2018

Vielen Dank Anouk

und schön dich mal wieder hier zu sehen.

Ich wünsch dir noch einen schönen Restsonntag.

Grüßle
Susan

19. Aug 2018

Dein melancholisch-schönes Nachtgedicht wird mich in den Abend begleiten, liebe Susan ...

Marie

19. Aug 2018

Da kommt Ruhe auf, liebe Susan - und Frieden,
der Mond zählt seine Sternchen jetzt, die lieben.

Stille Grüße zu Dir,
Annelie

Ingeborg Henrichs
19. Aug 2018

Deine Zeilen, liebe Susan, geben der Trauer jenen besonderen angemessenen Raum, der auch wieder Hoffnung in sich trägt, s. auch Titel " Wildnis meiner Trauer". LG von Ingeborg