Der Winter naht

von Robert K. Staege
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Die müden Augen sind so traurig,
wollen nichts mehr seh‘n.
Der dichte Nebel wirkt so schaurig
und die Winde weh‘n.

Die müden Ohren sind verbittert,
hören schier nichts mehr.
Die alten Berge sind verwittert
und das Meer ist leer.

Die müde Seele hat beschlossen,
sie will nur noch Ruh‘.
Die grauen Tage unverdrossen
geh‘n dem Winter zu.

Geschrieben am 19. November 2018

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Kommentare

19. Nov 2018

Starkes Gedicht, lieber Robert!
LG U.

19. Nov 2018

Dankeschön! Es freut mich, wenn es Dir gefällt.

19. Nov 2018

Wehmütig. Melancholisch. Schön!!

Liebe Grüße,
Ella