Schimmerlos

von Alf Glocker
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Ein Schimmer zeigt im Augenblick:
O Gott, ich habe was erreicht …
ein kurzes, wunderschönes Glück.
Doch bald ist es dann ausgebleicht.

Der Schimmer weicht, Gewitter nahn.
Du spannst den Schirm auf!
Bist du jetzt gleich übel dran?
Das Schicksal nimmt halt seinen Lauf.

Dann fängst du neu von vorne an …
du rackerst dich ganz mühsam ab,
dann hast du was, dann ist’s vertan –
man bringt dich ständig halt auf Trab!

Traure nicht – so muss es sein!
Nichts auf der Welt hat groß Bestand!
Die Wirklichkeit ist bloßer Schein –
geht das auch über den Verstand!

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