zum ungeborenen frieden

von Monika Laakes
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feixende masken blühen
an zweigen im verborgenen
universum des schattenwaldes.
oh, wo sind die lieblichen
schwestern des lichtes?
wo nur mögen die
entfesselten unholde
der xywesen tobend
durchs rotglühende,
ich-sucht fordernde
gras marschieren?
wehe der unschuld im
reinen unverschleierten sein.
so fern mögen xxwesen
im ursprung sanft regieren.
jedoch führen blitze der
xywesen spaltend im
zickzacklauf durchs
strahlende ödland.
mögen erhebende momente
im nichts die morgenröte
aufblühen lassen.
und es umarmen sich
xywesen und xxwesen
im unendlichen tanz
zum ungeborenen frieden.

21.11.2017 - Experimentell

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Kommentare

21. Nov 2017

Danke Dir, Axel. Manchmal macht so ein Experiment einfach nur Spaß.

LG Monika

21. Nov 2017

Was muss noch alles geschehen, bevor der Frieden geboren wird, liebe Moni. Mir gefällt dein Gedicht sehr, obwohl es mich ein wenig an Mathematik erinnert - an unbekannte Größen, die mir früher das Leben nicht gerade leichter machten.

Liebe Grüße,
Annelie

21. Nov 2017

Liebe Annelie, Deine Befremdung wegen xx und xy kann ich verstehen. Auch in dieser Hinsicht hab ich mit Möglichkeiten gespielt. Mit xx und xy wollte ich auf Geschlechtschromosomen (Gonosomen) abzielen. Nur so eine schräge Idee.
Danke Dir für Deinen anregenden Kommentar.

LG Monika

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