Von der Magie des Seh(n)ens

von Yvonne Zoll
Mitglied

Tief in deinem Lied
sind die angenommenen
Töne wie Allheit

Pausen befreien
mit bangem Klopfen gefüllt
rhythmisierendes

Fließen vertonte
Tränen schneller gewandter
über die Dichte

schmelzend glänzenden
Schnees deine Augen greifend
regenden Regen

am innersten Steg
dauern wir innehaltend
verloren im Augenblick

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Mehr von Yvonne Zoll online lesen

Kommentare

22. Dez 2018

Sehnsucht, wer kennt sie nicht?
Doch so, wie Du sie beschreibst, entlockst Du ihre Magie durch Poesie :)

Liebe Grüße,
Ella

22. Dez 2018

Danke :) - Ja, in der Weihnachtszeit
potenziert sie sich ganz leicht...

LG Yvonne

22. Dez 2018

Dein sehnsüchtiges Lied - ich habe deutlich es vernommen,
doch nicht verloren mich gefühlt, ehr angenommen:
den Regen, der sich regt, den schönen Schnee
und auch den Augenblick - er tat nicht weh.
Dank für diese feine Sehnsuchtsreise. Ich ging mit ...
auf Deine Weise.

Liebe Grüße,
Annelie

22. Dez 2018

Ach, wie schön, so tiefsinnig du mit mir fühlst und gehst - nein Weh war nicht entscheidend, sondern wahres Seh(n)en. Danke
und liebe Grüße zurück Yvonne

22. Dez 2018

Liebe Yvonne,bereits der Titel ist toll gewählt. Über die nachfolgenden Verse wurde schon so viel gesagt. Ich möchte noch mein persönliches Empfinden anfügen: zart, leise und wunderschön sind deine Zeilen.

Schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr wünscht dir Anouk

22. Dez 2018

Anouk, ich danke dir von Herzen auch für deine so einfühlsam zarten Weisen!!

Wünsche gleichfalls eine besinnliche Zeit im Kreise deiner Lieb(st)en sowie einen guten Rutsch

Yvonne

22. Dez 2018

Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß von
bangender Hoffnung, unversieglichem Schmerz, unwiderstehlichem Verlangen, nicht vorher bekanntem Begehren,
erlebt selbst Zuversicht unter Zittern und Zagen, spürt ihre Macht, ohne sie zu verstehen?
Na, dann leb wohl, du guter Schlaf zur Nacht...
LG Uwe

22. Dez 2018

...wird der nicht sowieso überbewertet? UND Sehnen - muss man nicht VERStehen - geht's doch um das Fühlen... P.S. Hielt ich mich doch lediglich an Jules Renard: Tu etwas Mond an das, was du schreibst...

Herzlichste Grüße die 2. Yvonne

23. Dez 2018

Hihi, von wegen die 2.,
bist in Nähe wie Weite
ständig vorn dran -
the number one.

Und beim Sehnen geht es um Fühlen, wirklich sprachlich im Aktiv?
Man wird zerfühlt, übermannt, überfraut. Passivum.

23. Dez 2018

Na, dann bleiben wir am besten bei den Klassikern... Wer je zum Augenblicke sagt, verweile doch, du bist so schön... - glaube, die Frage gilt weniger dem Aktiv oder Passiv, sondern dem emp-findenden Zustand --- q.e.d. - s.a. nächstes Gedicht

LG aus dem Regen
Yvonne

23. Dez 2018

Hihi! Werd ich zum Augenblicke sagen,
verweile doch - geht es mir an den Kragen?

Hast dich nicht geziert,
hast fein pariert,
wie du gesollt
und ich gewollt.

LG an die beste Fechterin Yvonne,

23. Dez 2018

Spiegelfechten
Wörter suchen
wie parieren
nie verlieren
- ja, das scheint wie Spiel allhier
- nun gönn ich aber Ruhe mir ;) -
wünsche frohe Feiertage,
danach ich vielleicht Neues wage...

LG Yvonne