O törichtes Hoffen!

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O törichtes Hoffen! Nie werde ich seh‘n
das Einst aus dem Friedhof der Seele ersteh‘n
mit nüchternem, wahrhaftem Blick.
Und niemals werd‘ ich vom Schicksal erfragen,
wohin es so tückisch und schnell hat getragen
das süße und selige Glück.
Im Morgen nur kann aufs Neu‘ ich erwarten
der Liebe so zärtlich blühenden Garten,
dann kehrt frisch das Leben zurück.

Geschrieben am 23. Mai 2018 in Schlangenbad.

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