Wenn der Wind

Bild von Picolo
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Wenn der Wind weht übers Meer –
und salzig fasst Dein Haar –
dann kommt er von dorten her,
wo noch keiner von uns war.

Er ließ die wilden Wellen wogen,
fernab von den Gestaden,
dort, wo einst die Wale zogen
durch die grünen Jaden.

Wenn er dort ganz einsam stürmt,
weil sonst niemand ist wie er,
und Wasser hoch zu Bergen türmt,
dann liebt ihn doch das Meer.

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Kommentare

23. Jul 2017

Auch wir liebten einst den Wind, die Wellen, Fluss und Meer,
nur leider gibt es dort den alten Deich nicht mehr, das nahm ich schwer.
Wie immer ist auch dies Gedicht von dir sehr schön:
Man sagt es vor sich hin - auch beim Spazierengehn.

Liebe Grüße.
Annelie

23. Jul 2017

Der Wind ist ein Kind
es will spielen
an Sielen und Prielen

LG Micha