Vier minus?

von Uwe Röder
Mitglied

Bemerkst du es,
wenn deine letzte
Kerze angezündet
wird, es keine
weitere mehr gibt?

Bemerkst du es,
wenn du noch
nie gelebt hast:
Mangelhaft nur
andere geliebt?

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Kommentare

23. Okt 2018

Das zu bemerken, lieber Uwe, bleibt vielen Menschen vorenthalten. Aber was soll 's? - Es gibt ja auch Menschen, denen ein Verdienst um eine gute Sache wichtiger ist, die sehr selbstlos sind. Da treten private Bedürfnisse in den Hintergrund. Auch das kann ich gut verstehen. Aber es ist tatsächlich schöner zu lieben, als geliebt zu werden. Davon mal abgesehen, ist nicht jeder geschaffen für die Liebe, Freundschaft tut es mindestens ebenso und ist oft wertvoller. Wir brauchen unsere Mitmenschen nicht unbedingt zu lieben; es reicht meines Erachtens aus, wenn wir sie respektieren, höflich und hilfsbereit sind. Manche Menschen wollen auch gar nicht geliebt werden. Du siehst, Dein Gedicht war sehr gut: Man kann sich über Deine Zeilen viele gute Gedanken machen.

LG Annelie

23. Okt 2018

Liebe Annelie,
genauso wie
du sagst, so bunt!
Und -
anders nie!

Sonst widerspräche ich meinen Überzeugungen, wenn ich Vielfalt, auch in der Liebe, nicht schätzte. Auf das heiße Herz kommt es an (aber nicht nur, bei Liebe sollte das Ziel Gutes sein).
Danke und LG
Uwe

23. Okt 2018

Hallo Uwe, manchmal bemerkt man es leider erst, wenn es weggenommen wurde. Doch dann ist es eben zu spät und für Verbesserung keine Möglichkeit mehr . Schade, fürwahr!
lG
Anouk

23. Okt 2018

Liebe Anouk,
nicht "manchmal", leider "meistens".
Ich danke dir fürwahr.

LG Uwe

23. Okt 2018

Gute Frage(n)! Da muss/sollte sich jeder mal Gedanken darüber machen oder auch besser nicht …

Sehr Gut – Grüße zu dir
Soléa

23. Okt 2018

Danke, Soléa,
du Schallmauerdurchbrecherin!
Solé - olé!

LG Uwé

24. Okt 2018

Und haut zu.
Danke, lieber burschikoser (was eine ganz neue Seite an dir zu sein scheint, aber du hast mich schon mehrfach überrascht) Ulli.

24. Okt 2018

bin wie ich bin
lieber Uwe
wäre oft gern anders . . .
besser
ein Kampf für ein Leben
glaube, dass ich schon fast alles,
was ich über mich weiß ??
in meinen Reimen beschrieben habe.
Es bleiben offene Fragen.
Bin jetzt im Bett.
Nooocht !
ulli

24. Okt 2018

Guttn Tooch, Ulli,
und genau das, was du schriebst, empfinde ich als gut:
Von sich zu wissen, dass immer Fragen offen bleiben. Wenn kein Mensch sich unterstehen würde, die alleinige Wahrheit in Händen zu halten (und sie verteidigen zu müssen), gäbe es weniger große und kleine Kriege. Und sympathischer, interessanter rollerte und purzelbaumelte die Welt, statt ihrem atomaren Abgrund entgegen zu raketen.