Sommerglut

von Robert K. Staege
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Droben an des Himmels Bogen
nichts als reine Sommerglut,
glühendheiße Lavaflut,
lichtdurchflammte Ätherwogen.

Überm Walde flirrt die Luft
sonnensatt und heiß und schwül.
Drinnen ist es leidlich kühl
und erfüllt von zartem Duft.

Golden wogen Weizenfelder,
wartend und zur Ernte reif.
Lediglich am Rand der Wälder
zeigt sich noch ein grüner Streif.

Auch des Baches Melodie
klingt nun leiser an der Mühle.
Nach des Wassers süßer Kühle
lechzen Land und Mensch und Vieh.

Schon sich sehnen weit und breit
Menschen, Tiere, Wiesen, Felder,
Flüsse, Bäche, Seen und Wälder
nach des Regens Labezeit.

Geschrieben am 24. Juli 2019

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