Gelassenheit

von marie mehrfeld
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der schwarze
Ast des Baums
am Haus ist nackt
und stark im Stand

nun hell und
sternenklar
das Firmament
von Wolken frei

der dunkle Berg
der Angst
der Nacht vom

Licht des Mondes
hell gemacht

der Sturm in dir
gestillt mit Mut
besiegt die
List der Lust

zur Ruh gelegt
die Flut der Wut
verebbt
die Augen
nicht erstarrt
gekränkt gesenkt

so Hand in Hand
und friedlich ruh’n
im Schatten ferner
Sonnen nun

bist du mein Nest
die Zeit verharrt

ein Augenblick
im stillen Land
sei nun bereit

blick nicht zurück
umarm mich fest
bleib dicht bei mir

Gelassenheit

im tiefen Schlaf
der Endlichkeit

Buchempfehlung:

92 Seiten / Taschenbuch
EUR 9,50

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Kommentare

24. Nov 2017

Das scheint das Gute doch im Dunkeln -
Man sieht noch Mond und Sterne funkeln ...

LG Axel

24. Nov 2017

Oft hat man seine Schwierigkeit
mit nächtlicher Gelassenheit …

LG und Dank - Marie

24. Nov 2017

So und nicht anders sollten Nächte sein, liebe Marie. Danke für das wunderschöne Gedicht und das Foto, das sehr gut mit deinen Worten harmoniert.

Liebe Grüße,
Annelie

24. Nov 2017

Danke, Annelie,
leider sind sie selten so,
meine Nächte, aber wünschen
darf man sich alles ...

Liebe Grüße zurück - Marie

Detmar Roberts
24. Nov 2017

In dein nächtliches Schwebegedicht habe ich mich auf Anhieb verliebt,
Marie, es hellt mich auf - in dieser eher düsteren Novemberzeit.
Grüße - D.R.

24. Nov 2017

Danke, Detmar, dann hat es ja etwas bewirkt ...
einen frohen Tag wüsche ich dir -

LG - Marie

24. Nov 2017

Ein Liebesgedicht an die Nacht... die auch ich sooo verbringen möchte.

Viele liebe Grüße
Soléa

24. Nov 2017

Liebe Soléa,danke, im Prinzip leide ich eher unter Schlaflosigkeit ...
und genug Gelassenheit fehlt mir oft. Aber ich arbeite daran ...

Liebe Abendgrüße - Marie