Zuckerhüte

von Frank Tegenthoff
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Zuckerhutvolle Träume streifen mit den Windfängen über kreidige Dünen ins nächste Dorf.
Noch scheu im Fenster! Wildenten schwärmen bereits aus und flattern durchs blaue Himmelsmeer. Wo weiße Wolkensegel wachen.
Am Pass schmilzt ergrauter Schnee und eine Asphaltdecke blickt hindurch. Die winterliche Ruhe vergeht. Rasselnde Motoren fressen sich ins Tal. Zuckerhutvolle Kindheit eilt dem Rasen der Räder hinterher.
Zuckerhutferne Welten schmecken bereits erdig nach Frühling.

Ein Frühlingsgedicht.

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