Mutiert!

von Soléa P.
Mitglied

Das Meer schwappt in die kleine Bucht
fließt wieder leise zurück
ein Kind nach weißen Muscheln sucht
sich weltvergessen danach bückt.

Der Himmel, das Wasser – beide trüb
am Horizont werden sie eins
ich bis zum Halse im Wasser steh
die schwüle Luft – viel zu heiß.

Nur der Kopf ragt sichtbar heraus
ziehe die Beine an
strecke meine Arme aus
und schwimme ruhig und entspannt.

Dicke Tropfen fallen nieder
die warme See kringelt sich
Meer und Regen rauschen Lieder
fesseln mich gänzlich ...

Fühle im Wasser mich zu Haus
mutiere von Mensch zu Fisch
bin im Glück und wie berauscht
genieße inniglich ...

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

25. Feb 2018

Soléa outet sich - als Wasserratte.
Danach sinkt sie erschöpft in eine Hängematte.
Träumt süß vom Jahrmarkt, rosa Zuckerwatte,
vergisst darüber Kind und - Ehegatte.

Liebe Grüße,
Annelie (vermisse ein Superfoto, wie sonst)

27. Feb 2018

Keine Wasserratte - lieber Fisch
Zuckerwatte mag ich nicht
die Hängematte wäre ein Gedicht
und über Mann und Kind halte ich dicht ... :-)

Ich fand dieses Mal kein Foto, Annelie, dass diese Stimmung halbwegs wiedergegeben hätte.

Wünsche dir einen schönen Tag und liebe Grüße
Soléa

25. Feb 2018

Fein hast Du Bilder im Text verfasst!
(Obwohl ja Krause Wasser HASST ...)

LG Axel

26. Feb 2018

Schenk der Krause mal "kölnisch Wasser" -
Das gibt Punkte und wäre der Kracher ...

Liebe Grüße
Soléa

26. Feb 2018

Das "Kölnisch Wasser" hat ihr nicht geschmeckt!
(Doch dann hat Feuerwasser sie entdeckt ...)

LG Axel

27. Feb 2018

Feuerwasser! Lebt sie als Squaw bei Indianern?
Raucht Friedenspfeife beim Palavern ...

Liebe Grüße
Soléa

27. Feb 2018

Auf dem KRIEGSPFAD ist die oft!
(Wenn sie sich Geld und Bier erhofft ...)

LG Axel

26. Feb 2018

Kilngt beneidenswert,
sehr verlockend, liebe Soléa ...

Liebe Grüße - Marie

26. Feb 2018

Bis aufs mutieren, liebe Marie, 1999 so erlebt. Nach Jahren endlich wieder am Meer, damals Süd-Frankreich. Der Strand war wegen der Nachsaison fast Menschenleer und gehörte meiner kleinen Familie und mir fast alleine. Trotz wolkenverhangenen Himmel, MUSSTE ich ins Meer und war nach dieser langen Zeit einfach nur überwältigt. Diesen Eindruck von damals, habe ich bis heute nicht vergessen ...

Viele liebe Grüße
Soléa

27. Feb 2018

Kann es wunderbar nachempfinden. Es sind diese kleinen und doch so wichtigen Momente im Leben.

Grüsse, Jürgen

27. Feb 2018

Da hast du so Recht! Es braucht nicht viel um sich ein Leben lang über etwas erfreuen zu können.

Liebe Grüße
Soléa