An der Leine

von Michael Dahm
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Mein Wald lockt mich mit Fichtenfingern
auf seine alten Pfade
ich hör Gesang von Federdingern
mich juckt's in jeder Wade.

Das alte Laub erzählt die Zeit
noch gestern hing es oben
mein Blick fällt auf ein Tannenkleid
hier drin bin ich verwoben.

Es modert in der Ewigkeit
das Holz vergangener Tage
und manch noch grünes Tannenkleid
ist fast von diesem Schlage.

Ein Rabe krächzt aus Kronen heiser
durch die der Frühling scheint
es grünen scheu schon erste Reiser
stets blieb mein Herz hier angeleint.

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Kommentare

25. Mär 2018

DIE Leine scheint ein grünes Band -
Trägt höchst poetisch ihr Gewand ...

LG Axel