Windsbraut

von Yvonne Zoll
Mitglied

Phantasmen befragtes freiendes
bricht in seelichternen Horizonten
Aufschwingend jene schweigend fühlsame
Unversehrtheit wie im Wahn müßig gründelnde
Hoffnungen verlassener Gischt treibt löschend
inspirierter wie irreversibel voran zu gewellt
wollenden monopolisierenden Leidensreisen

In energisch mündend unmüder Beruhigung
Jenem Sog erlegenes Schmiegen verschwiegen
im Alles erklärender Hoffnung vollfüllend süßt
Ungetrübt durch neblig strauchelnde elektive
Miasmen dieweil ein selektiv disponibler nicht
sanktionierter Mutismus ungeprüfter erwüchse
jenes ungebunden ungehemmt zu umhüllende SEIN

Buchempfehlung:

[numberofpages] Seiten
Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

25. Nov 2018

Befreiendes
ist gut,
Freiendes
nicht immer,
dein Gedicht hat heißes,
unverlöschtes Blut,
im Verborgenen ruhn
die erwüchsnen Schimmer.

LG und dir Windsbraut eine Gute TaghellNacht.
Uwe

26. Nov 2018

Plädiere in diesem Fall für die ursprüngliche Bedeutung des transitiven Verbs freien, vom asächs. frīhon, friohon stammend, das lieben und schätzen bedeutet, da das Wort "liebende" etwa zu abgedroschen klingt und andere ähnliche Verben nicht das Schätzenswerte einbinden - Liebe noch aus dem Dunkel des anbrechenden Tages kommende Grüße Yvonne (ohne Braut ;))

26. Nov 2018

Du Wirbelwind,
die gefällt mir ja, die ursprüngliche Bedeutung des transitiven Verbs freien, vom asächs. frīhon, das lieben und schätzen bedeutet!

Aber dass das Wort "liebende" etwa abgedroschen klingt und dass DU es sagst...
Auch als Wort bleibe die Lieb machtvoll, stark und jung, auch wenn sie in Großstädten längst als unmodern, als Irrtum deklariert wird. Shakespeare wird diese Moderne überleben, hihi.
Ich diskutiere halt gerne mit dir, auch wenn es rechthaberisch wirkt - weil Nachhaken nicht zum Ende kommen, rechthaberisch IST. Ich bin aber kein Nachhaken... und auch mein Ende kommt.

26. Nov 2018

Zur Windsbraut
die See vom Watt
auf's Foto gebannt,
erfreut, wenn's gefällt! Danke und liebe Grüße Yvonne

26. Nov 2018

Stark wie der Wind, den, wirbelnd, uns die Windsbraut bringt,
so auch der Text in Deinen beiden Strophen singt ...
mit Monopol auf eine Leidensreise.
Zephyr, der leise,
wird dies Gedicht Dir neiden.

Liebe Grüße,
Annelie

26. Nov 2018

Merci Annelie!

Ein wunderbarer Kommentar
von jenem Vater des Eros, der weiß,
woher der Regen kommen mag,
verhalten schmiegt zur Braut sich fliegend leis
LG Yvonne

26. Nov 2018

Ich weiß nicht was ich sagen soll,
Ich find die Zeilen einfach toll !!!

Herzliche Grüße,
Ella

29. Nov 2018

...verlegen - ob der späten Antwort - ein herzliches Danke auch dir, liebe Marie!