im Schatten dunkler Bäume

von marie mehrfeld
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sacht, ganz sacht fielen müde
gelbe Blätter wie vereinzelt
fliegende Worte vergeblichen

Grabens nach vergessenen
Lieben auf meine erschrockenen
nackten Zehen, sich krümmend

in der sengender Hitze, doch
selbst in der Mittagsglut trug
mich dein zärtliches Lächeln,

und mein Kopf blieb kühl
im Schatten dunkler Bäume,
das klagende nagende Murren

meines fragenden Gewissens
ertrank zutiefst besänftigt
im Fluss der fliehenden Zeit,

und ich verschob mein Suchen
nach dem Sinn beruhigt auf den
Glanz kommender Morgenröten

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[numberofpages] Seiten / Taschenbuch
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Interne Verweise

Kommentare

27. Jul 2018

Lass Bier doch fließen bei der Krause,
dann pennt betrunken sie im Hause -
und Du hast Deine Ruh vor ihr,
das, lieber Axel, rat ich Dir …

LG und Dank
Marie

26. Jul 2018

Müd werden auch die Blätter in der heißen Sonnenglut und fallen ...
doch unerschrocken und mit kühlem Kopf bleibt die Marie:
die Zuversichtlichste von allen ...
denn Morgenröte kommt bestimmt mit feinem Glanz:
Marie genießt sie - und erhält den Ährenkranz.

Liebe Grüße, danke fürs wirklich schöne Gedicht,
Annelie

27. Jul 2018

Ach, danke für den Ährenkranz!
Er fordert auf zum kleinen Tanz,
doch dafür ist’s mir heut zu heiß –
auch ohne tanzen rinnt der Schweiß …

liebe Grüße zu Dir, Annelie -
Marie

26. Jul 2018

Die „kommende Morgenröte“, werde sie innig erwarten –
um mich an ihrer Frische göttlich zu laben …

Sei herzliche gegrüßt
Soléa

27. Jul 2018

Danke für das feine Rückgedicht, liebe Soléa,
ich wünsche Dir ein fröhliches Hochsommerwochenende!

Sei herzlich zurück gegrüßt
Marie