Fürchte dich

von Alf Glocker
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Fürchte dich jetzt, die Nacht hebt an –
auch heute hast du nichts erreicht!
Was du nur konntest ist getan,
doch leider hat es nicht gereicht!

Die Falschheit sitzt hoch auf dem Thron,
das Unrecht herrscht im Parlament,
es droht das Ende der Nation,
durch Nöte, die noch keiner kennt.

Was auf uns zukommt ist die Hölle!
Es werden mehr als jemals sterben!
Und du stehst wartend an der Schwelle,
zu Krieg und Tod, vor allem Scherben!

Kein Mensch hat richtig reagiert –
und keiner hat dir was geglaubt!
Dein Rufen wurde ignoriert –
und jeder Irrtum hochgeschraubt!

Ja, nicht die Nacht zeigt ihre Schrecken,
es ist vielmehr doch die Umnachtung!
Bald quillt die Pein aus allen Ecken –
dann gibt man ihr schon die Beachtung!

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Kommentare

28. Jan 2016

Der Vater wird schon sehen, was er davon hat!
Drum schneid ich den Ast, auf dem ich selbst sitze, jetzt einfach ab!

Deine Worte "nehmen mit",
aber ich denke nicht, dass es so schlimm - wie oben beschrieben - kommt.
Ich weiß, wir differieren in diesem Punkt, aber "blauäugig" bin ich deshalb nicht.

28. Jan 2016

Der Dichter als Mahner? Hat das jemals geholfen? Hoffentlich wird diese kunstvolle Lyrik nicht zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Welten entstehen im Kopf.
LG Monika